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Was Jesus wirklich gesagt hat Eine Auferweckung von Alt, Franz (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2015
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
eBook (ePUB)
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Was Jesus wirklich gesagt hat

Auf der Suche nach dem aramäischen Jesus - eine Wiederentdeckung
Viele Jesus-Worte sind falsch übersetzt. Jesu Muttersprache Aramäisch ist die entscheidende Hilfe zum wirklichen Verständnis seiner einzigartigen, fundamentalen Botschaft. "Weil vor 2.000 Jahren das Aramäische so weit von der Bibelsprache Griechisch entfernt war wie heute das Arabische vom Deutschen", ist uns Jesus sehr widersprüchlich und unverständlich überliefert. In aber genau der Spur des echten aramäischen Jesus ist das neue Buch von Franz Alt ein Appell an alle, die Botschaft Jesu wieder lebendig zu machen. Wer den wahren Jesus kennenlernt, wird auch heute nicht an ihm vorbeikommen.
Die Botschaft Jesu: Feuer statt Asche!
"Konnten wir Jesus bisher gar nicht verstehen, weil er Aramäisch sprach? Jesus hat Vieles neu gedacht und noch mehr neu gemacht. Doch dieses Neue wurde im Laufe von 2.000 Jahren verschüttet und durch falsche Übersetzungen oder bewusste Fälschungen übertüncht und deshalb unverständlich, ja geradezu pervertiert."
"Die zunehmende Leere der Kirchen hängt wesentlich mit der Lehre der Kirchen zusammen. Die heutige kirchliche Lehre aber hat oft mit Jesu Lehre nichts mehr zu tun. Asche statt Feuer!"
"Den wirklichen Jesus finden wir in seiner Muttersprache. Deshalb sollte das Neue Testament endlich ins Aramäische rückübersetzt und dann in alle Sprachen der Welt neu übertragen werden. Es gilt, das geistige Eigentum Jesu wieder herzustellen. Dazu will dieses Buch anstiften."
"Theologen aller Konfessionen, Christen aller Länder, einigt euch - endlich! Geht zur Quelle, zum ?aramäischen? Jesus."
Franz Alt

Dr. Franz Alt, geboren 1938, Journalist und Buchautor, seit 1968 beim SWR, wo er 20 Jahre das Politmagazin Report Baden-Baden moderierte. Seit 1992 Leitung der Sendereihe "Zeitsprung" im SWF und seit 1997 des Magazins "Querdenker" in 3SAT. Franz Alt ist der am meisten ausgezeichnete deutsche Fernsehjournalist: Goldene Kamera, Bambi, Adolf-Grimme-Preis, Siebenpfeiffer-Preis, Ludwig-Thoma-Medaille, Deutscher und Europäischer Solarpreis, Welt-Windpreis, Menschenrechtspreise, Goldenes Löwenherz, Umweltpreis der Deutschen Wirtschaft, außergewöhnlichster Redner des Jahres u.v.a.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 28.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641166304
    Verlag: Gütersloher Verlagshaus
    Größe: 2822kBytes
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Was Jesus wirklich gesagt hat

II.

48 fundamentale Jesus-Worte

1. Der Geist macht lebendig!

Urvertrauen in Jesu Lehre und in seinen Abba, also Gottvertrauen, können wir nur dann aufbauen, wenn wir sicher sein können, dass wir dem, was Jesus wirklich gesagt hat, so nahe wie möglich sind. Nur dann finden wir Antworten auf die zentralen Fragen unserer Existenz: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Warum bin ich hier? Was erwarte ich? Wie finde ich das Glück? Wird alles gut? Wie werde ich im Tod Gott begegnen?

In den real existierenden Kirchen von heute sind freilich die Dogmen, Lehrsätze, Vorschriften, Befehle von oben, Richtlinien, Erlasse und Konstitutionen oft wichtiger als das Evangelium. Das kirchliche Gesetzbuch, also der Codex Juris Canonici, ist viel umfangreicher als die vier Evangelien zusammengenommen. Das Evangelium Jesu ist gesetzlich eingeschnürt und verdrängt. Jesus hat wohl gewusst, warum er seinen Anhängern diese Warnung vor den Kirchenjuristen aller Zeit mitgegeben hat:

"Wehe euch, ihr Schriftgelehrten, die ihr die Menschen belastet mit schweren Lasten! Denn ihr! - Ihr rührt sie nicht an mit einem eurer Finger" (Lk 11,46 RÜ).

Als Journalist arbeite ich nach dem Grundsatz, dass unsere Fragen in den meisten Fällen wichtiger sind als unsere Antworten. "Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt, bleibt dumm", heißt es in einer Kindersendung im Fernsehen, die bei Kindern nicht zufällig sehr beliebt ist. Und jede Talkrunde im Fernsehen beweist: Wer die besten Fragen stellt, kommt den Lösungen eines Problems am nächsten. Nach aller Philosophie ist das Fragen die Kunst der Wahrheitsfindung. Welche Antworten finde ich bei Jesus auf meine zentralen Lebensfragen?

Lassen Sie uns Antworten suchen bei 48 Urworten, die Jesus in seiner Muttersprache, also auf Aramäisch, gesprochen hat. Hans Küng schreibt in seinem letzten Jesus-Buch: "Wer im Neuen Testament den dogmatisierten Christus sucht, lese Ratzinger, wer den Jesus der Geschichte und der urchristlichen Verkündigung, lese Küng. Dieser Jesus ist es, der Menschen damals wie heute betroffen macht, zur Stellungnahme herausfordert und nicht einfach distanziert zur Kenntnis genommen werden kann." Wer aber die Urworte des "aramäischen" Jesus kennenlernen will, muss sich mit nüchterner Leidenschaft an Jesu Muttersprache halten. Für Juden ist die Thora "der Weg, die Wahrheit und das Leben", für Muslime der Koran, aber für Christen ist es Jesus von Nazareth, nicht das Kirchenrecht. Die historische Existenz Jesu kann heute von keinem ernsthaften Wissenschaftler mehr bestritten werden.

Jesus war weder Priester noch Theologe - wir hätten ihn wahrscheinlich längst vergessen, wenn er eines von beiden gewesen wäre -, aber leidenschaftlicher Gottsucher, ein Fragender. Deshalb konnte er Menschen in den Innenraum ihrer Seele führen. Und deshalb kann er auch heute Antwort geben auf unsere existenziellen Fragen. Jesus inmitten eines Hochamts im Petersdom in Rom? Undenkbar. Er war kein Mann des gesellschaftlichen oder kirchlichen Establishments, sondern ein "nicht studierter Dörfler" - wie ihn Hans Küng nennt.

Nach Jesu Urteil beginnt mit seiner Taufe ein neues Zeitalter: Das Zeitalter, in dem Gott ein guter Vater ist und alle Menschen seine Kinder. Bei seiner Taufe hört Jesus Gottes Stimme zu ihm sagen: "Mein Sohn bist du, mein Einzigartiger. An dir habe ich Gefallen" (Mk 1,11). Von jetzt an fühlte er sich vom Geist ergriffen und von Gott bevollmächtigt.

Auch Jesu Taufe ist kein Mythos, sondern eine Tatsache: "Es geschah" (Mk 1,9). Wer sich bewusst taufen lässt, kann sich nicht für Gott halten. Seine Taufe beweist, dass er ein bescheidener Gottsucher war. Kirchenfromme Christen wollen diese Tatsache bis heute nicht gelten lassen. Was im Neuen Testament "Menschensohn" heißt - so nannte er sich selbst -, heißt in Jesu aramäischer Umgangssprache "Barnascha", "einfacher Mensch" oder einfach "Mens

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