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Wunder Entdeckungen eines Skeptikers von Metaxas, Eric (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.09.2015
  • Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Wunder

'Wunder kann es gar nicht geben.' So dachte Eric Metaxas, bis er selbst eines erlebte. Der Bestsellerautor ('Bonhoeffer', 'Wilberforce') führt durch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und geht ihnen auf den Grund. Er erzählt von beinahe unglaublichen Erlebnissen, die ihm Menschen aus seinem ganz persönlichen Umfeld berichteten. 'Wunder', das bereits in der ersten Woche auf Platz 14 der 'New York Times'-Bestsellerliste eingestiegen ist, stellt eine aktualisierte Fassung des 1947 erschienenen Klassikers 'Wunder' von C.S.Lewis dar - jedoch persönlicher geschrieben und mit zahlreichen Anekdoten angereichert. Metaxas zeigt, dass sich Wunder viel öfter ereignen, als die meisten denken. Verblüffend, herausfordernd und inspirierend. 'Unvoreingenommen gelesen, könnte auch der skeptische Leser entdecken, dass es Wunder wirklich gibt.' (Kirsten Powers, USA Today) Link zum Video Eric Metaxas studierte an der Yale University und ist in Deutschland vor allem für seine Biografie über Bonhoeffer bekannt, die auf Deutsch in der siebten Auflage vorliegt. Seine Beiträge als Journalist erschienen u.a. in der New York Times, auf CNN und im Wall Street Journal.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 09.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783775172875
    Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
    Originaltitel: Miracles
    Größe: 4058 kBytes
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Wunder

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
Kapitel 1

An Wunder glauben

Wenn das ganze Universum keinen Sinn hätte, so hätten wir nie dahinterkommen dürfen, dass es keinen Sinn hat. Wir wüssten auch nicht, dass es dunkel ist, wenn es im Universum kein Licht und deshalb auch keine Lebewesen mit Augen gäbe. Dunkel wäre ein Wort ohne Bedeutung.

C. S. Lewis 5

I n einem Artikel über Glaube und Religion, der 2014 im New Yorker erschien, schrieb der amerikanische Schriftsteller und Journalist Adam Gopnik: "Wir wissen, dass ... es in den Jahrmilliarden der Existenz des Universums keinen einzigen belegten Fall eines Eingriffs in die Naturgesetze durch ein Wunder gegeben hat." 6

Das war in meinen Augen eine außergewöhnliche Aussage. Wer je selbst ein Wunder erlebt hat oder Menschen kennt, die eines erlebt haben, oder mit Berichten über Wunder vertraut ist, kann einfach nicht verstehen, wie jemand etwas selbstbewusst vom Tisch fegen kann, was zumindest sehr gut möglich, wenn nicht sogar absolut sicher ist. Nun, als jemand, der in Manhattan lebt und mit der Welt von Journalisten wie Gopnik wohlvertraut ist, war ich dann doch nicht sonderlich überrascht. Und nichtsdestotrotz ist es ein kühner Satz. In dem Artikel fährt Gopnik fort: "Wir brauchen uns gar nicht vorzustellen, dass es keinen Himmel gibt. Wir wissen , dass es ihn nicht gibt und dass, wer Engel sucht, sie niemals finden wird."

Dass Gopnik so etwas schreiben kann, hängt natürlich mit seiner Grundannahme zusammen, diese physische Welt sei alles, was es gibt. Die bloße Möglichkeit, dass es jenseits von Materie, Raum und Zeit noch etwas geben könnte, wird kategorisch verneint. Wie der 1996 verstorbene Astrophysiker und Sachbuchautor Carl Sagan es klassisch trostlos formulierte: "Der Kosmos ist alles, was ist oder je war oder je sein wird." 7 Er versuchte, die Trostlosigkeit etwas zu mildern, indem er hinzufügte, dass wir "also wirklich aus Sternenmaterial" bestehen, 8 gerade so, als ob es eine Art romantischer Trost für uns sein könnte, dass wir aus denselben Elementen bestehen wie unendlich weit entfernte Zusammenballungen aus brennendem Gas.

Gut, in dem Wort "Stern" schwingen auch Zauber und die Erfüllung von Wünschen mit, aber was haben wir davon, wenn wir gleichzeitig sagen, dass es außerhalb der Welt der Materie nichts gibt und dass es so etwas wie Zauber und Wunder nicht gibt und nur etwas für Märchenstunden ist? Und was sollen wir mit tröstlichen poetischen Worten, wenn wir nichts weiter als eine Anhäufung chemischer Elemente sind? Stellt Sagan mit dem "Sternenmaterial" nicht sein Glaubensbekenntnis auf den Kopf? Will er sich vorsichtshalber nicht zu sehr festlegen? Oder denkt er an die Einschaltquoten und schüttet ein bisschen Puderzucker über seine triste Botschaft?

Wenn jemandem, der solch ein strikt materialistisches Weltbild hat, ein (tatsächliches oder angebliches) Wunder über den Weg läuft, kann er dessen Echtheit nur verneinen. Wenn er darauf beharrt, dass der einzige "Beweis" eines Wunders, der für ihn akzeptabel ist, "naturalistischer" Art sein müsse, schließt er damit logischerweise jeden Beweis aus. Die Forderung ist eine Tautologie - ein klassischer Fall des Hundes, der sich in den eigenen Schwanz beißt, so ähnlich wie die Frage: "Kann Gott einen solch schweren Stein erschaffen, dass er ihn selbst nicht hochheben kann?" Kann man so etwas ernst nehmen?

Im zweiten Teil dieses Buches finden Sie zahlreiche Geschichten, die entweder ein Wunder bezeugen oder - ja, was? Wie soll der Leser sie verstehen? Als ehrliche Halluzinationen? Als bloße Zufälle? Als Lügen? Oder nicht doch als Wunder?

Die Beispiele in diesem Buch stellen nur einen winzigen Ausschnitt aus den Berichten dar, die es über Wunder gibt. Eine systematischere Analyse des Themas "Wunder"

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