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Buddhismus für Mensch und Tier Wie wir Achtsamkeit und Mitgefühl voneinander lernen können - Vom Autor der Bestseller-Reihe 'Die Katze des Dalai Lama' von Michie, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.03.2019
  • Verlag: Irisiana
eBook (ePUB)
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Buddhismus für Mensch und Tier

Buddha hat ein Herz für Tiere Im Geiste des Buddhismus sowie anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse gewährt uns David Michie - Bestsellerautor von "Die Katze des Dalai Lama" - einen faszinierenden Einblick in das Bewusstsein der Tiere. Er zeigt, wie wir unseren Haustieren in allen Lebenslagen achtsam und mitfühlend begegnen und so auch unser eigenes Leben bereichern. Das Buch bietet Ihnen Meditationen, Mantras, Achtsamkeitsübungen und viele weitere praktische Tipps, mithilfe derer Sie die Beziehung zu Ihrem Haustier vertiefen können. David Michie, geboren in Simbabwe, lebt heute in Australien, wo seine Bücher Bestseller sind. Ursprünglich Thriller-Autor, gelingt es dem praktizierende Buddhist mit Bravour, buddhistische Gedanken in moderner, verständlicher Form einem breiteren Publikum nahezubringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 18.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641233730
    Verlag: Irisiana
    Originaltitel: Buddhism for pet lovers
    Größe: 3061 kBytes
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Buddhismus für Mensch und Tier

EINFÜHRUNG

Partner auf Ihrer Reise durchs Leben

Wie unterscheiden sich die Seelen von Tieren von unserer eigenen? Haben Haustiere noch eine andere Aufgabe als die, uns Kameradschaft, süße Fotos im Internet und vielleicht noch den Anreiz zu bieten, regelmäßig körperlich aktiv zu werden? Und was passiert mit dem Bewusstsein der Tiere, wenn sie sterben - existiert es auf irgendeine Art weiter, und wenn ja, wie und wo?

Dies sind wichtige Fragen für Tierfreunde, da für viele von uns Haustiere zu unseren am meisten geschätzten Familienmitgliedern gehören. Eine konstante Präsenz in unserem Zuhause, sind sie ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags, aktive Teilnehmer an unserem Leben und stumme Zeugen in unseren intimsten und verletzlichsten Momenten. Wir teilen unsere wertvolle Freizeit mit ihnen, unsere Möbel, unser Eigentum. Viele von uns schlafen sogar in offensichtlich unbequemen Positionen, nur damit sie nachts in unserem Bett Platz haben!

Wir entwickeln eine funktionierende, nicht-verbale Kommunikation mit unseren Tiergefährten, bei der es nicht nur um Hausregeln und Rituale geht, sondern weit darüber hinaus um eine Vielfalt von Gefühlen, einschließlich Verspieltheit, Furcht, Zorn und Liebe. Im Laufe der Zeit entwickeln viele von uns eine sehr tiefe Verbindung mit unseren Haustieren in dem Wissen, dass wir auf einer Ebene ohne Worte gegenseitiges Verständnis und eine tiefe Beziehung teilen.

Diese Verbindung besitzt oft eine Qualität, die wir in Beziehungen mit anderen Wesen nicht fühlen. Was mit unseren Haustieren passiert, liegt uns wirklich sehr am Herzen.

Immer mehr Menschen ist es vielleicht noch wichtiger als das, was ihren Mitmenschen passiert. Eine der auffallendsten demografischen Trends der vergangenen 25 Jahre war der sprunghafte Anstieg von Single-Haushalten, die heute erstaunliche 30 Prozent aller Haushalte in der westlichen Welt ausmachen. Nicht aufgeführt in diesen auf Menschen fixierten Daten ist die Anzahl der Haustiere. Gäbe es diesbezügliche Statistiken, so würden sie vielleicht enthüllen, dass viele dieser Singles bei Weitem nicht alleine sind, sondern ihr Leben mit Hunden, Katzen, Vögeln, Meerschweinchen, Hasen, Fischen und anderen Lebewesen teilen, die de facto ihre Familien sind. Geliebte Wesen müssen im Alter, wenn sie krank sind oder sterben, von Menschen versorgt werden, die selbst den gleichen Weg gehen, wenngleich sich dieser über eine längere Zeitspanne erstreckt.

In diesem Zusammenhang, wie auch auf manch andere wichtige Weise, sind Haustiere zuweilen unser größtes Geschenk. Denn wenn wir uns fragen, was mit unseren Tiergefährten passiert, sind wir aufgefordert, Antworten bezüglich unserer eigenen Zukunft zu finden. Indem wir Praktiken erforschen und ausüben, die unseren Tieren zum Segen gereichen könnten, sind wir selbst die ersten Nutznießer.

Dieses Buch handelt von den Innenleben unserer Haustiere, geschrieben aus der Perspektive des tibetischen Buddhismus. Und aufgrund dieser einzigartigen und außergewöhnlichen Perspektive hat es auch mit unserem eigenen inneren Leben zu tun. Denn ebenso wie unsere geliebten Tiergefährten denkende, fühlende Wesen mit der Fähigkeit zur Transzendenz sind, sind wir es auch.

Zu meinen frühesten Erinnerungen gehört das Gesicht von Pandy, einer Siamkatze, die meine Eltern meinem größeren Bruder nach meiner Geburt schenkten, um jegliche Gefühle von Eifersucht zu bändigen, die er vielleicht gegenüber dem neuen Familienzuwachs entwickeln könnte. Pandy war nicht nur während meiner ganzen Kindheit, sondern bis zum Ende meines Studiums an der Universität eine vielgeliebte Gefährtin; sie wurde fünfundzwanzig Jahre alt, ein hohes Alter für eine Katze. Aber neben Katzen mochten meine Eltern auch Hunde, vor allem Corgis, und während meiner Schulzeit waren zwei von ihnen meine wilden Spielgefährten, denen nie die Energie ausging. Ich war noch ziemlich jung, als ic

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