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Die offene Wunde des Islam Antworten auf Hass und Zerstörung. von Mangalwadi, Vishal (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.03.2016
  • Verlag: fontis - Brunnen Basel
eBook (ePUB)
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Die offene Wunde des Islam

Woran krankt der Islam? Am Atheismus, am Christentum - oder am Islam selbst? Dass etwas krank ist, ist offensichtlich. Selbst viele Muslime stellen das fest. Viele von ihnen - insbesondere auch viele muslimische Frauen - hatten in Paris und Toulouse mit der Unterstützung ihrer Imame Protestschilder in die Kameras gehalten: "ISIS ist das Krebsgeschwür an unserer Religion. Paris geschah NICHT in unserem Namen! Wir sind nicht so!" Es war gut, dass sie sich von diesem Geschwür distanzierten. Aber woher könnten Hilfe und Heilung kommen? Vishal Mangalwadi, der bekannte indische Christ und Autor des Bestsellers "Das Buch der Mitte", greift das Thema auf. Für ihn ist allerdings klar, dass auch der Westen eine große Mitschuld trägt an der destabilisierten Situation unserer Welt. Mit viel Insider-Kenntnis zeigt er auf, wo wir heute stehen: Warum gibt es heute weltweit so viele muslimische Flüchtlinge? Flüchten sie vor dem Islam? Was ist der Islamische Staat (IS)? Wer kämpft überhaupt gegen wen? Worum geht es beim "Dschihad"? Warum sind muslimische Staaten gescheitert? In welcher Weise haben westliche Liberale und Neo-Konservative die muslimischen Staaten im Stich gelassen? Von Reagan bis Obama: Weshalb so viele amerikanische Missgeschicke und Fehleinschätzungen? Wie groß ist das Problemfeld zwischen der EU und dem Kalifat? Warum fehlt es an Menschenwürde und Menschenrechten im Islam? Welche Antworten haben wir gegen diese neue "Spiritualität des Hasses"? Und was sagt der Gott der Bibel zu all dem? Mangalwadi liefert ein hochaktuelles Buch ab, das einen neuen Boden legen wird für weitere Diskussionen und Lösungsansätze.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 10.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783038487685
    Verlag: fontis - Brunnen Basel
    Größe: 572kBytes
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Die offene Wunde des Islam

1

Saddam Hussein zu Gast im Weißen Haus

Deine Großmutter hatte sich das Brot vom Mund abgespart, um dein Grundstück zu kaufen. Dein Großvater hatte den Brunnen ausgehoben und die herrlichen Bäume gepflanzt. Deine Eltern hatten ihren Urlaub geopfert, um dein Haus zu bauen.

Sie hatten die Beziehungen an deinem Wohnort gehegt und gepflegt, die dir so kostbar sind. Deine Frau und deine Kinder genossen dieses Erbe, das du empfangen hast.

Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts die Terroristen mit ihren Panzern auf. Sirenengeheul und Bombenangriffe aus der Luft folgten. Einige Baracken wurden zerstört, aber es war dein Sohn, der ums Leben kam. Er saß gerade im Mathematikunterricht und träumte davon, Ingenieur zu werden. Da zerrten ihn die Dschihadisten heraus, damit er Sandsäcke schleppte. Sie brauchten ihn, um eine notdürftig aufgebaute Baracke zu befestigen, aber sie wurde getroffen, bevor dein Junge mit seiner Arbeit fertig war.

Während du um den sinnlosen Verlust deines einzigen Sohnes trauertest, zogen die Dschihadisten in dein gut gebautes Haus ein. Deine Frau und deine Töchter wollten das Essen nicht anrühren, das deine großzügigen Nachbarn deiner trauernden Familie zur Verfügung stellten. Aber sie mussten kochen - für deine nichtzahlenden Gäste.

Die Dschihadisten drohten dir nicht. Du überließest ihnen dein Haus, um den letzten Bus aus der Stadt zu nehmen. Es ging das Gerücht um, dass für eine Weile keine zivilen Busse mehr fahren würden. Du wolltest nicht, dass deine Töchter unter einem Dach mit diesen fremden bewaffneten Männern lebten - religiös, aber süchtig nach Drogen, Gewalt und Sex.

"Macht euch unseretwegen keine Sorgen", beruhigten die Dschihadisten deine Frau. "Nehmt eure beiden Töchter mit. Mit dem nächsten Kontingent kommen junge jesidische Frauen mit. Unsere Einheit hat genug von ihnen gefangen genommen. Die werden uns versorgen und sich um euer Haus kümmern."

Du hast das Pech, zu den über fünfzehn Millionen Menschen zu gehören, die zwischen 2001 und 2015 aus ihrer Heimat vertrieben wurden. 1 Genau wie du waren auch sie unzufrieden mit Saddam Hussein im Irak und Baschar al-Assad in Syrien. Aber sie liebten auch die Geborgenheit ihrer vertrauten Umgebung.

Jetzt sorgen sich deine Leidensgenossen darum, ob auch ihre Elternhäuser zu Schutt und Asche zerbombt werden.

Werden sie je ein Zuhause für ihre Enkelkinder aufbauen können? Wie wird ihr Land wohl heißen, wenn sie zurückkehren? Werden sie überhaupt jemals zurückkehren können?

Sie wissen, dass sie sich ihre Heimatlosigkeit weder ausgesucht haben noch schuld daran sind. Aber wer daran schuld ist, wissen sie nicht.

Ist das Leid ihr Schicksal? Oder ist es eine Gelegenheit, zu lernen, wie sie für ihre Kinder eine bessere Zukunft und für ihre Enkelkinder ein besseres Land aufbauen können?

In Hunderttausenden von Zelten und Unterkünften für Flüchtlinge debattieren Millionen entwurzelter Menschen darüber, ob es Allahs Wille ist, dass sie in diese Lage geraten sind. Hätte die Geschichte auch anders oder besser verlaufen können?

Welche falschen Richtungen haben ihre Herrscher und religiösen Führer eingeschlagen?

War diese Katastrophe das Werk von Menschen, das Werk Gottes oder das des Teufels?

Wer trägt die Schuld? Muslimische Diktatoren oder Dschihadisten? Sunniten oder Schiiten? Amerikaner oder Russen? Der Säkularismus, das Christentum oder der Islam?

Ist es der Kapitalismus - die Gier des Westens nach Öl und Gas? Oder ist es die Rüstungsindustrie, die Profite machen möchte, indem sie altes Inventar verkauft, um wieder neue Waffen zu produzieren?

Manche Flüchtlinge nehmen allen Mut zusammen und äußern hinter vorgehaltener Hand heimliche Zweifel:

Befolgt der "Islamische Staat" (IS), entstanden aus Bewegungen, die als ISI, ISIS, ISIL und Daesh bekannt sind, 2 den ursprünglichen Islam?

Stimmt es, dass Tol

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