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Den Himmel gibt's echt Die erstaunlichen Erlebnisse eines Jungen zwischen Leben und Tod von Burpo, Todd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.04.2011
  • Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
eBook (PDF)
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Den Himmel gibt's echt

Unglaublich oder erstaunlich? Urteilen Sie selbst: Colton ist vier Jahre alt, als er lebensgefährlich erkrankt und operiert werden muss. Er überlebt um Haaresbreite. Später erzählt er seinen Eltern, dem Pastorenehepaars Todd und Sonja Burpo von erstaunlichen Dingen, die er während dieser Zeit zwischen Leben und Tod gesehen hat. Er berichtet von Tatsachen, die er gar nicht wissen konnte. Coltons Fazit: 'Den Himmel gibt's echt!'

Todd Burpo arbeitet als Pastor einer Wesley'schen Gemeinde in Imperial, Nebraska, in den USA. Er ist verheiratet mit Sonja und hat drei Kinder.

Lynn Vincent ist Journalistin und Bestseller-Autorin. Sie unterrichtet Journalismus am 'World Journalism Institute' in New York.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 15.04.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783775170604
    Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
    Originaltitel: Heaven is for Real
    Größe: 1719 kBytes
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Den Himmel gibt's echt

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
Krabbeltiere

Mit dem Familienausflug, bei dem unser Albtraum begann, wollten wir eigentlich etwas feiern. Anfang März 2003 stand bei mir eine Dienstreise nach Greeley, Colorado, auf dem Plan, zu einem Bezirksvorstandstreffen der Wesleyan Church . Seit dem vorigen August war das Leben für unsere Familie recht schwierig verlaufen: Sieben Monate Krankheit am Stück (darunter ein Beinbruch, zwei Operationen und eine zweifelhafte Tumordiagnose) hatten unser Bankkonto so stark geplündert, dass ich die "gähnende Leere", die sich mir beim Blick auf unsere Kontoauszüge offenbarte, beinah hören konnte. Mein kleines Pastorengehalt war davon nicht betroffen, doch unsere Haupteinnahmequelle bestand in der Garagentürfirma, die wir betrieben. Unsere gesundheitlichen Probleme hatten einen hohen Tribut gefordert.

Im Februar schienen wir all das jedoch überwunden zu haben. Da ich sowieso verreisen musste, beschlossen wir, die Dienstreise zu einem Höhepunkt für unser Familienleben zu machen. Wir wollten ein paar Tage Spaß haben, Kopf und Geist auftanken und anschließend mit neuer Kraft weitermarschieren.

Sonja hatte von einem tollen Ausflugsziel für Kinder gehört, das ganz in der Nähe von Denver lag: dem Schmetterlingspavillon. Unter dem Namen "Zoo der wirbellosen Tiere" war der Schmetterlingspavillon 1995 als Bildungsprojekt eröffnet worden, das die Menschen mit den Wundern der Insektenwelt und der Meereskriechtiere, wie sie in Gezeitenbecken leben, vertraut machen sollte. Heute werden die Kinder vor dem Zoo von der großen bunten Metallskulptur einer Gottesanbeterin begrüßt. Im Jahr 2003 allerdings gab es dieses Rieseninsekt dort noch nicht, sodass das niedrige, etwa fünfzehn Autominuten vom Stadtzentrum Denvers entfernt gelegene Backsteingebäude nicht förmlich "Kinderattraktion" schrie. Dennoch wartete darin eine Welt voller Wunder, besonders für Kinder in Coltons und Cassies Alter.

Unsere erste Station war der Raum mit den "Krabbeltieren", ein Raum voller Terrarien, in denen lauter schaurig-schöne vielbeinige Insekten hausten, von Käfern über Kakerlaken bis hin zu Spinnen. Ein Exponat darin, der Turm mit den Vogelspinnen, zog Cassie und Colton wie ein Magnet an. Dieser Terrarienturm war, genau wie es im Prospekt stand, ein Turm aus verglasten Biotopen für jene Art haariger, dickbeiniger Spinnen, von denen man entweder fasziniert ist oder Zustände bekommt.

Cassie und Colton kletterten abwechselnd auf eine dreistufige Trittleiter, um sich die Bewohner der oberen Geschosse des Spinnenturms anzuschauen. In einem Terrarium hockte in einer Ecke eine beigefarbene Vogelspinne, deren Hautpanzer bedeckt war mit, wie das Schild am Terrarium verriet, Haaren in einer "hübschen" hellen Farbe. In einem anderen verglasten Biotop wohnte eine rot-schwarze Vogelspinne, die eigentlich in Indien beheimatet ist. Einer der gruseliger aussehenden Terrarienbewohner war eine "Skelettvogelspinne", die ihren Namen von den weißen Streifen hat, die sich über ihre schwarzen Beine ziehen, sodass die Spinne ein bisschen wie ein Röntgenbild aussieht. Später hörten wir, dass diese spezielle Skelettvogelspinne eine kleine Rebellin war: Einmal hatte sie es irgendwie geschafft auszubrechen, war in das benachbarte Terrarium eingedrungen und hatte ihren Nachbarn zum Mittagessen verspeist.

Als Colton auf die Trittleiter sprang, um zu schauen, wie diese rebellische Vogelspinne aussah, warf er mir über die Schulter ein Lächeln zu, von dem mir ganz warm ums Herz wurde. Ich spürte, wie sich meine Nackenmuskeln entspannten, und irgendwo in mir ging ein Druckventil auf – so ähnlich wie ein lang

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