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Der Engel kam barfuß Erstaunliche Begegnungen zwischen Himmel und Erde von Bell, James Stuart (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.11.2013
  • Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Der Engel kam barfuß

Bei einer Wildwasser-Tour wird Connie vor dem Ertrinken gerettet - von einem Mann, den keiner gesehen hat, der offenbar barfuß ging. Ein Engel? 40 gewöhnliche Christen erzählen ihre ungewöhnlichen Erfahrungen mit Wundern, Engeln, dunklen Mächten und göttlicher Bewahrung. Authentische Erlebnisse ohne theologische Ausdeutung - so kann sich jeder selbst ein Urteil bilden. Ob wir mit dem Übernatürlichen rechnen oder nicht: Die Geschichten machen Mut, in allen Situationen auf Gottes Hilfe zu vertrauen. James Stuart Bell war Verlagsleiter und betreibt nun eine Literaturagentur. Als Autor und Herausgeber hat er bereits einige bekannte Bücher und Geschichten veröffentlicht. Er lebt mit seiner Familie in West Chicago, Illinois (USA).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 14.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783775171663
    Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
    Originaltitel: Angels, Miracles and Heavenly Encounters
    Größe: 3218 kBytes
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Der Engel kam barfuß

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
Der Engel kam barfuß

Connie Green (nacherzählt von Charles D. Cochran)

Mein Mann und ich betrachten die Natur als Schatz, den Gott zu unserer Freude geschaffen hat - darum lieben wir Colorado. Von Kansas City, wo wir wohnen, fahren wir mehrmals im Jahr dorthin, um Ski zu fahren, zu wandern, zu angeln und allen möglichen anderen Outdoorbeschäftigungen nachzugehen. Es ist eine himmlische Gegend.

Aber eine dieser Reisen öffnete mir die Augen für eine geistliche Dimension, mit der ich vorher nie ernsthaft gerechnet hatte.

Seit Jahren hatten unsere beiden Jungen uns darum gebeten, einmal eine Wildwasserkanufahrt mit ihnen zu unternehmen, und als sie schließlich alt genug dafür waren, buchten wir eine Tagestour. Der Himmel war an jenem Morgen sonnig und so strahlend blau, wie es für Colorado typisch ist. Wir checkten ein und wurden bald darauf zum Arkansas River gebracht.

"In Ihrem Prospekt steht ›Erkundungsfahrten unter Umständen empfehlenswert‹", sagte Tim während der kurzen Einweisung vor der Fahrt. "Wie ist das gemeint?"

"Wie Sie wissen, birgt jede Wildwasserfahrt ihre Risiken. Aber um diese Jahreszeit fahren wir fast täglich den Fluss hinunter. Darum sind wir uns normalerweise aller eventuellen Gefahren bewusst", antwortete unser Führer. "Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen; das Ganze ist ziemlich sicher."

Das war beruhigend - dachten wir.

Während der ersten Phase der Fahrt waren die Stromschnellen begeisternd und aufregend, und die Landschaft bot uns - wenn wir imstande waren, sie zu betrachten - den Blick auf schneebedeckte Granitgipfel und verschiedene Arten hoch aufragender Pinien, von denen viele direkt aus den Felsen herauswuchsen.

Ein Teil dieses Gebietes ist nur vom Fluss aus zugänglich, und der Platz, an dem wir anhielten, um unser Mittagessen einzunehmen, war so friedlich und beschaulich, dass ich den Rest des Tages dort hätte verbringen können. Aber leider lockten die Stromschnellen. Wir setzten die Fahrt fort, die teils über Stromschnellen, teils durch relativ ruhig dahinfließendes Wasser führte. Genau die richtige Mischung, bis ...

Der Fluss verengte sich, und die Stromschnellen wurden heftiger, während der Fluss eine Biegung machte. Als wir den erst vor Kurzem umgestürzten Baum bemerkten, waren wir schon beinahe auf ihm gelandet. Unser Kanu wurde von der gewaltigen Kraft des Wassers erfasst und drohte vollzulaufen oder umzukippen.

"Highside, highside!", schrie unser Führer.

Wir waren einen Moment ratlos und versuchten uns an die Einweisung zu erinnern, die wir an diesem Morgen erhalten hatten. Es schien schon eine Ewigkeit her zu sein. "Highside" bedeutete, dass sich alle in den flussabwärts liegenden Teil des Bootes begeben sollten, damit es nicht so leicht volllaufen oder umkippen konnte. Wir bewegten uns so schnell wie möglich dorthin, aber wir waren nicht schnell genug. Einige von uns wurden ins Wasser geschleudert. Auch ich.

Als ich ins Wasser eintauchte, sah ich etwa zwanzig Meter flussaufwärts das umgekippte Boot und ein paar meiner Mitreisenden. Ehe ich es mich versah, schnitt ich mir an einer scharfen Felskante das Bein auf, direkt über dem Knie. Der tiefe Schnitt in dem kalten Wasser verursachte starke Schmerzen, und ich griff instinktiv nach meiner Wunde. Dann fiel mir ein, dass unser Führer uns gesagt hatte: "Halten Sie die Fußspitzen nach oben und flussabwärts gerichtet, wenn Sie ins Wasser fallen. Damit reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Füße sich irgendwo verfangen und Sie unter Wasser gezogen werden."

Al

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