text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Du machst mich stark Wie unser Glaube widerstandsfähig wird - Aus der Weisheit eines reichen Lebens von MacDonald, Gordon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.01.2015
  • Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Du machst mich stark

Diese folgenden Fragen stellen sich Christen immer wieder: Wie kann ein erfülltes Leben in Gott aussehen, wie kann man Glaubensstürmen begegnen und Anfechtungen überwinden? Antworten darauf kann Bestsellerautor Gordon MacDonald geben, denn er schöpft aus einem erfahrungsreichen Leben. Geistliche Prinzipien, biblische Verheißungen und sehr persönliche Beispiele ermutigen, die Vergangenheit loszulassen und sich den Herausforderungen im Hier und Jetzt zu stellen. Ein sehr bewegendes, lebensnahes und mitreißendes Buch, das bei jedem Einzelnen tiefgreifende Veränderungen des Glaubens bewirken kann. Gordon MacDonald ist seit über fünfzig Jahren als Pastor und Autor tätig und weltweit als Referent, v.a. zum Thema Leiterschaft, gefragt. Seine Bücher sind auch in Deutschland zu Bestsellern geworden. Mit seiner Frau Gail lebt er in New Hampshire.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 280
    Erscheinungsdatum: 05.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783417227727
    Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
    Originaltitel: A resilient life
    Größe: 603 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Du machst mich stark

I
Menschen mit Ausdauer wollen einen starken Endspurt hinlegen

Sie glauben, dass Aufgeben nicht in Frage kommt.
Sie wissen, dass "Gehen" undenkbar ist.
Sie sind überzeugt, dass das Ausdauertraining
eine tägliche Übung ist.
Sie verabscheuen Ziellosigkeit.
Sie haben das Gesicht von Siegern.
Kapitel 1
Aufgeben kommt nicht in Frage

A ls meine Mutter vor ein paar Jahren starb, rief ich eine entfernte Kusine an, um ihr die Nachricht von ihrem Tod zu überbringen. Unser Gespräch dauerte viel länger, als ich erwartet hatte, da sie anfing, mir Geschichten über die Familie meiner Mutter zu erzählen, die ich bis dahin noch nie gehört hatte.

Meine Mutter war das jüngste von acht Kindern einer schwedischen Einwandererfamilie gewesen. Mit ihr waren jetzt alle acht gestorben. "Die Familie deiner Mutter waren lauter Leute ohne Durchhaltevermögen", sagte meine Kusine unverblümt. "Als das Leben hart wurde, begannen die Brüder zu trinken und die Schwestern zu jammern. Dann gaben sie einfach auf und starben ... einer nach dem anderen."

Die Bemerkung verfolgte mich noch lange, nachdem das Telefongespräch beendet war. " Ohne Durchhaltevermögen! ", hatte sie gesagt. Kein schönes Kompliment für eine Familie. Da ich das Urteil meiner Kusine nicht widerlegen konnte, begann ich, die Puzzlestücke aus dem Leben meiner Mutter, so gut ich mich an sie erinnern konnte, zusammenzufügen.

Sie hatte sich sehr bemüht, meinem Bruder und mir eine gute Mutter zu sein. Aber hin und wieder hatte meine Mutter Enttäuschungen verkraften müssen. Viele Dinge liefen für sie einfach nicht so, wie sie es sich gewünscht hatte. Sie bekam eine Arbeit, gab sie aber kurze Zeit später wieder auf. Sie begann überall in unserem Haus irgendwelche Projekte, stellte sie jedoch nur selten fertig. Sie verkündete, dass sich unser Familienleben ändern sollte, aber die Entschlossenheit, etwas zu verändern, hielt nicht an.

Mutter schien eine viel beschäftigte Frau zu sein, aber nur sehr wenig wurde wirklich erledigt. Sie kannte viele Leute, aber ich bin nicht sicher, ob sie viele enge Freunde hatte. Nur eine einzige Freundin fällt mir ein. Sie besaß Talente (Klavier spielen zum Beispiel), aber ich glaube nicht, dass sie eines davon weiter entwickelte.

In unserem Haus hängt ein kleines Gemälde, das meine Mutter zu malen anfing, als sie schon älter war. Es ist eines der wenigen Andenken, die sie uns nach ihrem Tod hinterlassen hat. Aber das Gemälde ist von jemand anderem fertig gestellt worden.

Ich habe meine Mutter geliebt, und ich bin ihr dankbar, dass sie treu zu ihren beiden Söhnen gehalten hat. Aber mir ist auch bewusst, dass ein ordentliches, diszipliniertes, ausdauerndes Leben eine ständige Herausforderung für sie war. Und obwohl ich weiß, dass ihr Tod die Folge eines schweren Schlaganfalls war, fürchte ich, dass sie gleichzeitig an einem gebrochenen Herzen gestorben ist.

Vor dem Gespräch mit meiner Kusine hatte ich die Einzelteile aus dem Leben meiner Mutter nie so zusammengefügt, dass ich dieses zugrunde liegende Muster gesehen hätte. Eine einzige abwertende Bemerkung - "Leute ohne Durchhaltevermögen" - hatte mir jetzt die Augen dafür geöffnet. Von diesem Wort aufgewühlt, wurden mir viele Dinge klar: über meine Mutter und über mich selbst. Dinge zu Ende zu bringen war für uns beide eine Herausforderung. Es war ein Kennzeichen für unseren Charakter.

Am positivsten kann ich es so ausdrücken: Ich habe ein Gen in mir, das mir das Durchhalten schwer macht. Ich weiß, dass dies keine medizinisch korrekte Diagnose ist, die ein Psychologe stellen würde. Aber es erklärt mir einiges, selbst wenn es zu schmerzlichen Erkenntnissen führt ... über meine Mutter und über mich selbst.

Marvin Goldberg war vielleicht der Erste, der dieses Gen bei mir entdeckte. Im Sommer vor meinem letzten Jahr in Stony Brook beschloss ich, aus seiner Laufm

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen