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Engel in Jeans Überraschende Erlebnisse zwischen Himmel und Erde von Bell, James Stuart (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.09.2015
  • Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Engel in Jeans

Ein wilder Hund führt die zwölfjährige Martha durch den Schneesturm. Ein tröstendes Wort erreicht Maureen auf verblüffendem Weg. Ein Mann in Jeans rettet Hannahs Leben und verschwindet spurlos. In seinem neuen Buch 'Engel in Jeans' erzählt James Stuart Bell wieder von kleinen Wundern, himmlischen Begegnungen und übernatürlichen Erlebnissen. Mal zum Schmunzeln, mal zum Staunen inspiriert er dazu, im Alltag mit himmlischen Begegnungen zu rechnen. James Stuart Bell war Verlagsleiter und betreibt nun eine Literaturagentur. Als Autor und Herausgeber hat er bereits etliche Bücher und Geschichten veröffentlicht. Er lebt mit seiner Familie in West Chicago, Illinois (USA).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 09.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783775172981
    Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
    Originaltitel: Heaven Touching Earth - True Stories of Angels, Miracles and Heavenly Encounters
    Größe: 2495 kBytes
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Engel in Jeans

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
Gib Gott Zeit

James Stuart Bell

Ich war der typische mittellose Student, deshalb verkaufte meine Frau Margaret im Auftrag ihrer Tante im vornehmen Teil von Dublin Pelzmäntel, um für unseren Lebensunterhalt aufzukommen.

Manchmal verdienten wir kaum etwas, weil wir keine Pelze verkauft hatten, und lebten beinahe von der Hand in den Mund. Aber wenn wir einen einzigen Mantel verkauften, feierten wir das und gingen essen. Wir waren jung verheiratet, und Gott benutzte diese Zeit als Trainingslager für uns, damit wir lernten, ihm zu vertrauen und uns darauf zu verlassen, dass er in der Gegenwart und in der Zukunft für uns sorgen würde.

In dem Studiensemester in Irland hatten wir Gottes wunderbare Fürsorge schon mehrfach erlebt. Doch einen ganz großen Wunsch hatten wir noch: Bevor wir in die USA zurückkehrten, wollten wir gern noch ein besonders hübsches Fleckchen Erde in Europa besuchen.

Vor unserer Hochzeit hatte ich das Titelbild einer National Geographic -Ausgabe auf dem Couchtisch meiner Eltern gesehen und hatte ausgerufen: "Dorthin müssen wir unsere Hochzeitsreise machen!" Es war das Bild einer Kirche auf einer winzigen Insel mitten im eisblauen Bleder See in den slowenischen Alpen (damals Jugoslawien), mit einer großen Felswand im Hintergrund und einer Burg in der Ferne.

Aber als wir dann nach unserer Hochzeit in London, unserem ersten Zwischenstopp, ankamen, kam ein Problem nach dem anderen auf uns zu, sodass wir nicht mehr nach Jugoslawien reisen konnten. Ich sagte einer Freundin, bei der wir in London wohnten, voraus, dass wir ganz bestimmt keine Gelegenheit mehr haben würden, unser Traumziel in den Alpen zu sehen. Das Studiensemester in Irland, eine leere Kasse, die Rückkehr in die USA und die Notwendigkeit, wegen des bald zu erwartenden ersten Kindes ernsthaft Geld zu verdienen, würden es unmöglich machen. Aber unsere Freundin ermutigte uns, den Glauben nicht aufzugeben. Sie hatte das starke Gefühl, dass wir vor unserer Heimkehr in die USA unsere Reise machen könnten.

Die Monate, in denen ich die irischen Dichter, C. S. Lewis und andere Geistesgrößen studierte, flogen nur so vorüber, und schneller als gedacht war die freie Zeit vor unserer Heimreise da. Wie vermutet, waren unsere mageren Ersparnisse zusammengeschrumpft, und ich erinnerte Margaret an meine Vorausahnungen. Sie hingegen rief mir die glaubensstarken Worte unserer Londoner Freundin ins Gedächtnis, dass unser Wunsch sich noch erfüllen würde.

"Gebt Gott Zeit", hatte unsere Freundin gesagt. Also warteten wir erst einmal mit wachen Augen auf das, was kommen würde. Und es kamen Dinge, die wir nie erwartet hätten.

Aus heiterem Himmel schickte Margarets Mutter uns zweihundert irische Pfund mit der Begründung, sie habe vergessen, uns ein Hochzeitsgeschenk zu geben. Meine Überlegung war: Dieses Geld ermöglicht uns immerhin eine Rundreise, um Margarets Schwester Mona in Paris zu besuchen.

Aber dabei blieb es nicht, denn Mona erinnerte sich ebenfalls, dass sie vergessen hatte, uns etwas zur Hochzeit zu schenken. Auch sie gab uns zweihundert Pfund. Nun konnten wir tatsächlich den berühmten Orientexpress durch ganz Italien bis zu unserem Ziel im damaligen Jugoslawien nehmen.

Es waren wunderschöne Ferien, auch wenn das Geld knapp war. Wir hatten diese riesengroßen orangefarbenen Rucksäcke der Siebzigerjahre, übernachteten in günstigen Jugendherbergen und aßen billige belegte Brote. Aber das war alles kein Problem, schließlich lebten wir von der Liebe.

Als wir mit dem Zug nach Irland zurückkehrten, besaßen wir nur noch ein paar armselige Pfund. Doch darüber machte ich mir keine Gedanken. Bald würden wir in die USA aufbrechen, die Flugtickets waren bereits bezahlt. Wir hatten die Absicht, eine Weile bei meinen Eltern zu wohnen, so konnte ich in aller Ruhe im christlichen Verlagswesen eine Stelle suchen

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