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Meditation des Lichts Göttliche Energie mitten im Alltag - Übersetzt aus dem Portugiesischen von Bruno Kern von Boff, Leonardo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.07.2011
  • Verlag: Kösel
eBook (ePUB)
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Meditation des Lichts

Der weltberühmte Theologe Leonardo Boff stellt in diesem Buch eine originelle Meditationsmethode vor, die er selbst entwickelt hat: die Meditation des Lichts. Das Licht, die für jeden sichtbarste Energie, hat zugleich einen geheimnisvollen Charakter und öffnet den Weg zur Quelle allen Lichts - zu Gott.

Die Meditationsform ist absolut alltagstauglich: Ob nach dem Aufstehen, beim Warten an einer roten Ampel oder während einer kurzen Arbeitspause - überall und in jeder Situation ist sie möglich.

Erkenntnisse der neuen Kosmologie und Hirnforschung liefern eine solide Grundlage für diese Methode. Der Effekt ist unübersehbar: Die Licht-Meditation durchdringt das Leben spirituell, sie stärkt unseren Willen zur Harmonie mit allen Dingen, mit den Menschen und mit Gott.

Prof. Dr. Leonardo Boff, geb. 1938, ist Theologe und Philosoph, Vater der Befreiungstheologie und anerkannter Verteidiger der Menschenrechte. Boff ist Autor von mehr als 60 Büchern und erhielt 2001 den Alternativen Nobelpreis.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 18.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641052218
    Verlag: Kösel
    Größe: 419 kBytes
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Meditation des Lichts

Meditieren ist wie das Atmen der Seele - so einfach und so lebenswichtig zugleich. Leonardo Boff macht uns hier mit einer Weise der Meditation vertraut, die uns allen möglich ist. Man braucht dazu keine Vorkenntnisse, kein esoterisches Geheimwissen und kein aufwendiges langjähriges Training. Ganz einfache Schritte sind es, die uns helfen, zu uns selbst zu kommen, mit der göttlichen Energie in Kontakt zu kommen, die uns durchdringt und umgibt. Mitten im Alltag, bei einem vollen Terminkalender, mitten in Ärger, Sorgen und Stress und in beinahe jeder Situation lassen sich diese Schritte durchführen.
Lebenswichtig ist die Meditation gerade heute, in einer Zeit, in der uns die Banalität unserer Konsumgesellschaft zu ersticken droht, in der wir uns den Mechanismen, die unser Leben bestimmen, hilflos ausgeliefert fühlen und in der die Gefährdetheit des Lebens uns schier verzweifeln lässt. In der Meditation finden wir zurück zum Quellgrund allen Seins, aus dem alles hervorgegangen ist, der alles im Dasein erhält und in dem schließlich alles seine Vollendung findet.
Die Meditation entfremdet uns nicht der Wirklichkeit, ganz im Gegenteil: Der Kontakt mit der kosmischen Energie in uns lässt uns die tiefe Verbundenheit aller Seinsformen und Lebewesen miteinander empfinden. Wir erfahren, dass wir dem großen Strom des Lebens als ein Teil angehören. So führt uns die Meditation zu einer neuen Haltung dem anderen gegenüber: zu einer Haltung der wachen Aufmerksamkeit, der Achtsamkeit, der Fürsorge für alles Leben, des Respekts vor dem anderen und des empathischen Einfühlungsvermögens. Sie stärkt die Kräfte der Hoffnung in uns, die uns zu einer neuen, verändernden Lebenspraxis verhilft.
Leonardo Boff schöpft hier aus den großen spirituellen Traditionen der Menschheitsgeschichte. Im Westen wie im Osten kam die unstillbare Sehnsucht des Menschen nach dem Unendlichen vor allem in einer Metapher zum Ausdruck: der Metapher des Lichts. Im Hinduismus und im Buddhismus, bei den großen abendländischen Mystikern, in den Texten der Bibel und anderer großer Religionen stoßen wir immer wieder auf dieses Bild, das wohl besonders geeignet ist, das Göttliche in uns und allen Dingen zu veranschaulichen. Die "Meditation des Lichts", wie sie Leonardo Boff hier vorschlägt, eignet sich bewusst diese Tradition an. Sie ist kein neuer Modetrend auf dem Esoterikmarkt, sondern greift eine Erfahrung auf, die in der gesamten Menschheitsgeschichte eindrucksvoll bezeugt und tief im kollektiven Unbewussten der Menschheit verankert ist. Wer sich auf diese Meditation des Lichts einlässt, der muss seine eigene Tradition auch gar nicht verleugnen, im Gegenteil: Gerade weil diese Metapher in allen spirituellen Traditionen eine so große Rolle spielt, können wir an dem anknüpfen, was uns am meisten vertraut ist. So können Christen zum Beispiel aus ihrem reichen Gebets- und Liedschatz schöpfen, um die Meditation des Lichts einzuleiten und das Kommen des Geistes zu erbitten.
Aber können wir uns denn so unbefangen auf diese uralten Menschheitserfahrungen einlassen und sie in unserem Alltag nachvollziehen? Wir sind es doch gewöhnt und es wird von uns gefordert, uns "rational" zu verhalten, allem mit Argwohn zu begegnen, was uns nicht in Form von harten, beweisbaren Fakten begegnet, was sich nicht als "wissenschaftlich" ausweisen kann. Leonardo Boff weist hier darauf hin, dass uns gerade die Naturwissenschaften, wie sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben, eine neue Sichtweise von der Wirklichkeit vermitteln. Die neue Kosmologie war es gerade, die das alte mechanistische und reduktionistische Weltbild überwunden hat und uns neue Dimensionen der Realität erschließt. Die neue Physik, vor allem die Quantenphysik war es, die gezeigt hat, dass sich die Realität nicht "dingfest" machen lässt, dass sie eher als lebendiges Netz von Beziehungen zu verstehen ist denn als undurchdringbare und stumpfe Materie. Und die
Hirnforschung hat g

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