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Weißt du nicht, wie schön du bist? Was geschieht, wenn Frauen das Geheimnis ihres Herzens entdecken von Eldredge, Stacy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.08.2011
  • Verlag: Brunnen Verlag Gießen
eBook (ePUB)
13,99 €
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Weißt du nicht, wie schön du bist?

'Sanfte Schönheit' oder 'wilde Frau' Was macht das Wesen echter Weiblichkeit aus? Wie kann eine Frau heute selbstbewusst und erfüllt leben? John und Stacy Eldredge zeichnen ein neues Bild authentischer Weiblichkeit. Tatkraft, Mut und Selbstbewusstsein haben darin ebenso Platz wie das Bedürfnis, zu lieben und geliebt zu werden. Und welche Rolle spielt die Schönheit für das 'schöne Geschlecht'? Schönheit ist keine Frage von Diätplänen und Fitnessprogrammen. Sie ist ein Wesensmerkmal jeder Frau seit Eva, oft genug verborgen hinter den Schutzmechanismen, mit denen wir uns vor den Verletzungen des Lebens schützen. Aber sie kann wieder ans Licht treten, dort, wo eine Frau ihre ureigene Bestimmung entdeckt.

Stacy (Anastasi) Eldredge leitet die Seelsorgearbeit für Frauen von Ransomed Hearts Ministries in Colorado Springs. Sie gibt Seminare zum Thema dieses Buches. Außerdem ist sie Ehefrau von John Eldredge und Mutter ihrer drei Söhne. Die Familie lebt in Colorado Springs, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 18.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783765570230
    Verlag: Brunnen Verlag Gießen
    Größe: 806 kBytes
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Weißt du nicht, wie schön du bist?

Sometimes it's hard to be a woman ...
(Eine Frau zu sein ist manchmal ganz schön schwer ...)

T AMMY W YNETTE, S TAND BY Y OUR M AN 1

Nun bemerkte er, dass Fatimas Augen voll Tränen standen.
"Du weinst ja."
"Ich bin eine Wüstenfrau", erwiderte sie, indem sie ihr Gesicht zu
verbergen suchte. "Aber an erster Stelle bin ich eine Frau."

P AULO C OELHO, D ER A LCHIMIST 2

You belong among the wildflowers
You belong in a boat out at sea
You belong with your love on your arm
You belong somewhere you feel free

Du gehörst zu den Wildblumen
Du gehörst in ein Boot auf hoher See
Du gehörst in die Arme deines Geliebten
Du gehörst dahin, wo du frei bist

T OM PETTY, W ILDFLOWERS 3

L os, wagen wir es." Die Abenddämmerung brach herein. Die Luft war kühl, gesättigt mit dem Duft von Pinien und Beifuß, und der rasch dahinströmende Fluss lockte. Wir machten Camping-Urlaub in den Teton-Bergen. Unser Kanu war noch auf dem Autodach festgezurrt. "Setzen wir es ins Wasser." John schaute mich an, als ob ich den Verstand verloren hätte. In weniger als zwanzig Minuten würde über uns und dem Fluss und den Wäldern die Nacht hereinbrechen. Dann würde es stockfinster sein. Wir wären völlig allein auf dem Fluss, mit einer nur ganz allgemeinen Vorstellung über die Richtung (nämlich flussabwärts), über einen Landeplatz (möglichst nah an der Straße) - und mit einem langen Marsch zurück zum Wagen. Wir hatten keine Ahnung, was für Gefahren unterwegs lauern würden. John schaute nochmal auf mich, dann auf unsere kleinen Söhne und sagte dann: "Einverstanden!" Wir mussten uns beeilen.

Es war ein überwältigender Abend. Das Wasser des Flusses changierte in Farbtönen von Kobaltblau über Silber bis Schwarz. Außer uns war kein Mensch zu sehen. Wir hatten Oxbow Bend für uns allein. In Rekordzeit hatten wir das Kanu im Fluss, die Schwimmwesten angelegt, die Paddel bereit, die Jungs verstaut, und los ging's. Gemeinsam wetteiferten wir darum, so viel wie nur möglich von der Schönheit um uns herum in uns aufzunehmen.

Eine alte Holzbrücke hing niedrig über dem Fluss; ihre verwitterten Überreste sahen so aus, als würden sie beim nächsten Windstoß ins Wasser stürzen. Wir mussten die Köpfe einziehen, als wir unter ihr hindurchfuhren. Vorsichtig steuerten wir durch den gewundenen Lauf des Snake River - John im Heck, ich im Bug des Bootes, unsere drei Jungen dazwischen mit staunenden Augen. Als sich die ersten Sterne zeigten, fühlten wir uns wie die Kinder, die bei der Erschaffung von Narnia dabei waren - so klar war der Himmel, so nah die Sterne. Wir hielten den Atem an, als eine Sternschnuppe ganz langsam über den Himmel zog und verschwand.

Ein Biber klatschte ins Wasser mit einem Knall wie ein Gewehrschuss und scheuchte damit zwei Enten von der Wasseroberfläche auf. Alles, was wir von ihnen sahen, waren die weißgekrönten Kielwellen, die sie vor dem Abheben im Wasser verursachten. In den Wipfeln über uns begannen Eulen mit ihren nächtlichen Rufen, Sandhügelkraniche am Ufer stimmten mit ein. Vertraute Klänge, und doch wie aus einer anderen Welt. Wir flüsterten einander jedes neu entdeckte Wunder zu, während die Paddel regelmäßig und fast geräuschlos ins Wasser tauchten.

Jetzt war es wirklich Nacht. Zeit, wieder an Land zu gehen. Wir steuerten eine Bucht an, die ziemlich nah an der Straße lag, denn wir wollten nicht lange nach unserem Wagen suchen müssen. Zu unserer Einsetzsstelle zurückzupaddeln erschien uns zu riskant - gegen den Strom und in der fast völligen Dunkelheit.

Als wir uns in die Bucht treiben ließen, tauchte ein Elchbulle aus dem Schilf auf, genau an der Stelle, an der wir eigentlich landen wollten. Er war so schwarz wie die Nacht, wir sahen ihn nur, weil sich seine Silhouette gegen den Himmel und gegen die gezackte Bergkette am Horizon

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