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Wunderland Mit Gott ist nichts unmöglich von Batterson, Mark (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.02.2016
  • Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Wunderland

Kann man noch an Wunder glauben oder sich vorstellen, selbst ein Wunder zu erleben? Kann man an Gott glauben, an Wunder aber nicht? Mark Batterson lädt dazu ein, die sieben Wunder Jesu aus dem Johannesevangelium des Neuen Testaments neu zu entdecken. Dabei kommt es ihm darauf an zu zeigen, dass Jesus diese Wunder nicht nur damals tat, sondern auch heute noch tun will! Batterson erzählt von Menschen, die Gott auf übernatürliche Weise in ihrem Leben erlebt haben. Und er beschreibt zahllose Wunder, die täglich geschehen, die aber als selbstverständlich betrachtet werden. So hilft er dabei, Wunder wieder zu erkennen und zu begreifen!

Mark Batterson ist Hauptpastor der National Community Church in Washington, D.C., die als eine der innovativsten Gemeinden der USA gilt und sich an sieben verschiedenen Orten trifft. Zu seinen erfolgreichen Büchern gehören Kreiszieher, Lebe gefährlich oder Nachfolge total. Mit seiner Frau Lora und den drei Kindern lebt er in Washington, D.C.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 03.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783417228458
    Verlag: SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag
    Originaltitel: The Grave Robber
    Größe: 3229 kBytes
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Wunderland

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
KAPITEL 3

Verlorene Wunder

Die größte und zugleich eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt liegt nur ein paar Schritte von meinem Büro entfernt. Die Kongressbibliothek, die 1800 gegründet wurde, war ursprünglich im Kapitol untergebracht, bis es von den Briten im Krieg von 1812 niedergebrannt wurde. 7 Die dreitausend Buchbände fachten das Feuer erst recht an. Am 30. Januar 1815 entschied der Kongress, die Nationalbibliothek wiederaufzubauen, indem sie den Ankauf der größten privaten Buchsammlung der Vereinigten Staaten genehmigte, die Thomas Jefferson gehörte, dem dritten Präsidenten der USA. Jefferson witzelte einmal: "Ich kann ohne Bücher nicht leben." Aber offenbar war er bereit, sich für die läppische Summe von 23 950 Dollar von seinen 6487 Büchern zu trennen.

Zusammen mit der derzeitigen Sammlung von 35 Millionen Büchern hütet die Kongressbibliothek 136 Millionen Fotografien, 6,5 Millionen Notenblätter und 5,4 Millionen Landkarten. Wenn man alle Regale in einer Linie aufstellen würde, käme man auf eine Länge von 1349 Kilometern. Das ist grob einmal die Strecke von Washington, D. C. nach St. Louis. Und täglich kommen 11 000 neue Artikel dazu. Darunter befinden sich auch eines von nur drei vollständig existierenden Exemplaren der Gutenbergbibel; The Bay Psalm Book , das erste Buch, das 1640 in Amerika gedruckt wurde; die amerikanische "Geburtsurkunde" - eine Weltkarte von Martin Waldseemüller aus dem Jahr 1507, auf der der Name America erstmals auftaucht; und die weltgrößte Sammlung historischer Telefonbücher, in der manch einer noch die Adressen und fünfstelligen Telefonnummern seiner Urgroßeltern finden kann.

Eines der unbekannteren Werke aus Jeffersons Sammlung - und gleichzeitig vielleicht das bedeutendste überhaupt - wurde 1555 in Genf gedruckt. Es veränderte die Art und Weise, wie wir die Bibel lesen, radikal. Der französische Druckhandwerker, Verleger und Bibelübersetzer Robert Estienne kam auf die neuartige Idee, Zahlen zu ergänzen, um den Text in Verse und Kapitel einzuteilen. Wenn Sie also das nächste Mal Psalm 23 lesen oder Römer 8,28 oder Epheser 3,20, haben Sie das der Biblia von Robert Estienne zu verdanken. Und er war es auch, der "Johannes 3,16"-Plakate ermöglichte!

Auch wenn es reine Spekulation ist, frage ich mich, ob es Estiennes einzigartige Bibelübersetzung war, die Thomas Jefferson dazu animierte, seine eigene Version zu schaffen - The Jefferson Bible. Doch anstatt Ziffern zu ergänzen, ließ Jefferson Verse weg. Er schuf eine gekürzte Fassung der Bibel, indem er alle Wunder herausstrich.
Das Schneidebrett

Thomas Jefferson brachte den Lehren Jesu eine tiefe Wertschätzung entgegen, aber er war auch ein Kind der Aufklärung. In seinem ersten Collegejahr lernte er als Sechzehnjähriger die Schriften der britischen Empiriker kennen. John Locke, Sir Francis Bacon und Gleichgesinnte hoben die Vernunft auf den Thron und machten die Logik zum Herrscher. Jefferson tat es ihnen gleich.

Im Februar 1804 ging er mit einem Rasiermesser zu Werk. Er schnitt seine Lieblingspassagen aus der Bibel heraus und klebte sie in zwei Spalten auf 46 DIN A5-Seiten. Jefferson übernahm die Predigten Jesu, aber die Wunder ließ er weg. Er entfernte die Jungfrauengeburt, die Auferstehung und jedes übernatürliche Ereignis dazwischen. Um es mit den Worten des Historikers Edwin Gaustad zu sagen: "Wenn sich eine moralische Lektion in einem Wunder verbarg, dann überlebte die Lektion in der Jefferson-Fassung, aber nicht das Wunder. Selbst wenn es bedeutete, sie mit größter Sorgfalt auszuschneiden." 8 Die Geschichte des Mannes mit der verkrüppelten Hand ist dafür ein klassisches Beispiel. In Jeffersons Bibel gibt Jesus immer noch Hinweise zum Sab

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