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Christliche Soziale Arbeit Menschenbild, Spiritualität, Methoden von Mahler, Roland (eBook)

  • Verlag: Kohlhammer
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Christliche Soziale Arbeit

Christliche Soziale Arbeit, wie sie seit den Anfängen des Christentums praktiziert wird, umfasst eine Vielfalt von Formen kirchlicher bzw. kirchennaher Dienstleistungen. Für Personen in der Ausbildung für gegenwärtige Berufe in diesen Arbeitsfeldern präsentiert dieser Band eine wissenschaftlich-theoretische Selbstbestimmung, sowohl im Rahmen der Professionalisierungsdebatte in der Sozialen Arbeit als auch auf der Ebene von Konzept- und Methodenfragen. Auf anthropologischer, philosophischer und theologischer Ebene geht es im Kern um den Menschen als soziales Wesen, der als Geschöpf stets mit Möglichkeiten und Grenzen konfrontiert ist, aber auch als verantwortliches Wesen handelt und dabei u. U. professionelle und institutionalisierte Unterstützung benötigt, die er auch im Rahmen christlicher Sozialer Arbeit erfährt. Deren Handeln zu reflektieren und systematisieren sowie als ein theoretisches, methodisches und praktischen Ganzes zu bestimmen ist das Bestreben des vorliegenden Bandes. Dr. Roland Mahler war Leiter des Instituts für christliche Psychologie, Therapie und Pädagogik, das eine Höhere Fachschule für Sozialpädagogik in Wisen, Kanton Solothurn betreibt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 242
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783170333758
    Verlag: Kohlhammer
    Größe: 1801 kBytes
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Christliche Soziale Arbeit

Lyotard, Jean-François (2012): Das postmoderne Wissen, 7. unv. Aufl. Wien (franz. Originalausgabe von 1979)

Mahler, Roland (2012b): Authentisch leben. Christliche Integrität und Glaubwürdigkeit als Herzensbildung, Berlin

May, Michael (2008): Aktuelle Theoriediskurse Sozialer Arbeit, Wiesbaden

Moltmann, Jürgen (1966): Theologie der Hoffnung. Untersuchung zur Begründung und zu den Konsequenzen einer christlichen Eschatologie, 6. durchges. Aufl. München

Philippi, Paul (1963): Christozentrische Diakonie. Ein theologischer Entwurf, Stuttgart

Ruppert, Lothar (1996): Zur Anthropologie der biblischen Urgeschichte, insbesondere Gen1-3, in: Catholica 50 (1996)

Rüegger, Heinz/Sigrist, Christoph (2011): Diakonie - Eine Einführung. Zur theologischen Grundlegung helfenden Handelns, Zürich

Schilling, Johannes/Klus, Sebastian (2015): Soziale Arbeit, Geschichte, Theorie, Profession, 6.Aufl. Basel/Wien/München

Scholem, Gershom (2000): Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, Frankfurt a.M.

Strohm, Theodor (2008): Diakonie - biblisch-theologische Grundlagen und Orientierungen. Problemhorizonte, in: Herrmann, V./Horstmann, M. (Hg), Studienbuch Diakonik Bd1, Neukirchen

Theißen, Gerd (2008): Kulturanthropologische Exegese, EvTh 68 (2008)

Wagner, Jochen (2011): Die Anfänge des Amtes in der Kirche. Presbyter und Episkopen in der frühen Kirche, Tübingen

Wendland, Heinz-Dietrich (1962): Christos Diakonos, Christos Doulos. Zur theologischen Begründung der Diakonie, in: Herrmann, V./Horstmann, M. (Hg), Studienbuch Diakonik Bd1, Neukirchen 2008

Wolff, Hans-Walter (1973): Anthropologie des Alten Testaments, München
1.2. Der helfende Mensch - Christliche Soziale Arbeit zwischen Job und Berufung

In diesem Abschnitt geht es um den helfenden Mensch im Auftrag Gottes, um entsprechende biblische Bezüge und Referenzen dieses Auftrags, um das Wahrnehmen der eigenen Berufung und um die Herausforderung, ihr zu folgen, sowie um die Frage nach Berufung und Professionalität.

Christliche Soziale Arbeit versteht sich als Aufgabe, die mit einer göttlichen Beauftragung verbunden ist. Damit ist eine komplexe subjektive Betroffenheit angesprochen, die im Folgenden erörtert werden soll.

Daher ist das Folgende auch geeignet, zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem beruflichen Engagement in der Sozialen Arbeit anzuregen.
1.2.1. Der Auftrag

Das Verständnis des geschichtlichen diakonischen Auftrags im Zeichen der Nächstenliebe soll in diesem Abschnitt ebenso geklärt werden wie die Aspekte der persönlichen Motivation und Entwicklung bzw. Veränderung der sozial Arbeitenden.

Der göttliche Auftrag zur Hilfe an den Notleidenden ist eine in der christlichen Tradition tief verankerte Wirklichkeit, die sich auf vielfältige Art und Weise artikuliert und ihre kulturellen Spuren hinterlassen hat. Dabei sind mit dieser Tradition verschiedene Elemente christlicher Frömmigkeit und christlicher Theologie verbunden. Schon im Judentum greifbar ist der Gedanke des "Guten Werkes", des menschlichen Altruismus im Dienste des göttlichen Wohlgefallens und der damit verbundenen letztlichen Anerkennung und Belohnung. Daran orientiert sich eine entsprechend geprägte gesellschaftliche Moral, welche den Altruismus als Ideal des menschlichen sozialen Handelns proklamiert. Damit ist selbstverständlich noch lange keine professionelle Handlungsweise intendiert, sondern die allgemeine zwischenmenschliche Hilfeleistung im Alltag. Individuen, die anderen helfen und sie unterstützen, werden in allen großen Kulturen und von allen Weltreligionen idealisiert (Weber, 1998). Die darüberhinausgehende Askese, der Verzicht auf die G

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