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Das Symbolverständnis von Grundschülern Dargestellt am Symbol Licht in der Einheit 'Weihnachten' mit einer Lerngruppe der Klassen 3 und 4. von Schmid, Sabine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.05.2008
  • Verlag: GRIN Verlag
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Das Symbolverständnis von Grundschülern

Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 2,0, , 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Das ist doch nur symbolisch gemeint!' Diese Aussage hört man immer wieder in den verschiedensten Zusammenhängen. Besonders störend finde ich dabei das Wort 'nur'. Es deutet das symbolische Sprechen falsch, denn in der Regel will dieser Kommentar ein überspitztes Beispiel relativieren. Hier stellt sich nun die Frage: Wird überhaupt noch 'wirklich' symbolisch gesprochen? Und wenn ja, können wir diese Symbole richtig deuten?
Ich werde im theoretischen Teil dieser Arbeit (Kapitel 2) zunächst ganz allgemein auf den Symbolbegriff, verschiedene symboltheoretische Ansätze und das Symbolverständnis und seine Entwicklung bei Kindern eingehen, wie es Fowler analysiert hat (Kapitel 2.1). Im nächsten Unterkapitel steht die Symboldidaktik im Zentrum, die in den letzten Jahrzehnten eine große Bedeutung in der Unterrichtspraxis der Religionsunterrichts gewonnen hat. Dabei sollen besonders die symboldidaktischen Ansätze der beiden bedeutendsten Symboldidaktiker, Halbfas und Biehl, kurz dargestellt werden (Kapitel 2.2). Da in der vorliegenden Einheit das Symbolverständnis der Schüler am Beispiel des Symbols Licht untersucht wird, folgt eine Übersicht über dessen metaphorische Bedeutung und sein Vorkommen in der Bibel (Kapitel 2.3). Der Theorieteil schließt mit einer Betrachtung der Weihnachtsgeschichte, die den erzählerischen Rahmen der Einheit bildet (Kapitel 2.4). Die verschiedenen sachlichen, didaktischen und methodischen Überlegungen, die dieser Einheit zugrunde liegen, werden im Planungsteil dargestellt (Kapitel 3). Dort findet sich auch eine Übersicht über die erteilten Stunden. Diese Stunden, in denen ich versucht habe, die zuvor erarbeiteten theoretischen Inhalte umzusetzen, sind im praktischen Teil der Arbeit (Kapitel 4) dokumentiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 78
    Erscheinungsdatum: 13.05.2008
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783638047609
    Verlag: GRIN Verlag
    Serie: Akademische Schriftenreihe Bd.V90468
    Größe: 1841kBytes
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Das Symbolverständnis von Grundschülern

3. Planungsteil
3.1 Lernvoraussetzungen der Lerngruppe
Die Lerngruppe setzt sich aus 5 Jungen und 11 Mädchen aus dem 3. und 4. Jahrgang zusammen. Zu den 8 Schülern der jetzigen vierten Klassen (4a: Gesa, Barbara, Verena, Anastasia und Kevin, 4b: Vanessa, Sabrina und Doreen) sind zu Beginn des Schuljahres 8 Schüler aus dem unteren Jahrgangsblock (3a: Larissa und Irina, 3b: Daniel, Mathis, Aileen und Leon und 3c: Aliza und Pascal) dazu gekommen. Ich kenne alle Schüler seit dem Beginn meines Anwärterdienstes im November 2006 und unterrichte sie seit Februar 2007 eigenverantwortlich im Fach Evangelische Religion. In den vergangenen Monaten habe ich ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Schülern aufbauen können und unterrichte sehr gerne in dieser Gruppe.
Sowohl Anastasia als auch Irina stammen aus Russland und sprechen Deutsch als Zweitsprache . Anastasia hat jedoch keine nennenswerten Sprachprobleme. Irina dagegen hat häufig Schwierigkeiten, Inhalte von Gesprächen, Erzählungen oder Texten zu erfassen. Sie kann selten auf eine Frage direkt antworten und weicht schnell vom Thema ab.
Das Lernklima in der Gruppe ist gut bis sehr gut. Die geringe Gruppenstärke bietet allen Schülern ausreichende Möglichkeiten, sich am Unterricht aktiv zu beteiligen. Der Umgangston zwischen den Schülern ist freundlich und respektvoll. Abschätzige Bemerkungen gegenüber leistungsschwächeren Mitschülern werden nicht geäußert. Die Schüler helfen sich auch unaufgefordert gegenseitig und haben sich seit Schuljahresbeginn zu einer Gemeinschaft entwickelt.
Auch das Leistungsniveau der Schüler liegt überwiegend im guten Bereich. Hier heben sich besonders Gesa, Barbara und Sophie hervor. Sie erbringen konstant gute Leistungen und bereichern den Unterricht durch interessante und weiterführende Beiträge. Die schwächsten Leistungen erbringen Aileen, Doreen und Irina, die dem Unterricht inhaltlich nicht immer folgen können.
Das Interesse am Fach Religion ist grundlegend bei allen Schülern gegeben. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass die Schüler unaufgefordert Materialien wie Bücher oder Bilder zum Thema mitbringen. Pascal und Leon wirkten zu Beginn des Schuljahres in Gegenwart der älteren Mitschüler etwas eingeschüchtert, beteiligen sich aber inzwischen deutlich lebhafter am Unterricht. Aliza dagegen fühlte sich in der neuen Lerngruppe von Anfang an sicherer und selbstbewusster als im letzten Schuljahr. Sie kommt immer mehr aus sich heraus und übernimmt bereitwillig Verantwortung.
Die religiöse Sozialisation der Schüler stufe ich gut ein. Schulische Traditionen wie das tägliche Gebet und regelmäßige ökumenische Schulgottesdienste beziehen auch die evangelischen Schüler mit ein. Zwar hat gelegentliches Nachfragen ergeben, dass nur wenige Schüler privat Gottesdienste besuchen, aber fast alle beten (nach eigenen Aussagen) täglich zu Hause.
Der evangelische Religionsunterricht wird in der Regel im Stuhlkreis mit einem Kreisgespräch begonnen. Die Schüler kennen als Methoden außerdem die Arbeit an Stationen, Einzelarbeit, Partnerarbeit und die Arbeit in Gruppen. Ich setze häufig Textarbeit, Vorlesen und freies Erzählen ein. Die erarbeiteten Inhalte werden meist in Form von kreativem Schreiben oder der Erstellung von Collagen umgesetzt. Bilder wurden bisher fast nur als stumme Impulse eingesetzt.
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