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Predigen Damit Gottes Wort Menschen erreicht von Keller, Timothy (eBook)

  • Verlag: Brunnen Verlag Gießen
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Predigen

Timothy Kellers Predigten erreichen jede Woche tausende von spätmodernen Skeptikern in Manhattan. Als Prediger und Theologie hat er Millionen von Menschen inspiriert. In 'Predigen' wendet er sich an alle, die Gottes Wort an andere Menschen weitergeben wollen - ob Pastoren oder Laien, ob Prediger auf der Kanzel oder Hauskreisleiter, Gemeindemitarbeiter, christliche Autoren oder Blogger. Vielen Christen - auch Pastoren! - fällt es schwer, so vom Glauben zu reden, dass andere Menschen davon angesteckt werden und ihr Leben verändert wird. Sie sehen sich einer Kultur gegenüber, in der viele Menschen gegen jegliche Wahrheitsansprüche resistent geworden sind. Umso mehr brauchen die Menschen, Christen wir Nichtchristen, die Verkündigung des Evangeliums in ihrer Sprache und Gedankenwelt. In 'Predigen' gibt Timothy Keller keine 'Anleitung in sieben Schritten zur erfolgreichen Predigt'. Und er macht keine falschen Versprechungen: Ob die Predigt oder die Weitergabe des Evangeliums völlmächtig und lebensverändernd war und der Heilige Geist durch die Predigt wirken konnte, das hat kein Prediger in der Hand. Aber Timothy Keller zeigt, was eine biblische Predigt ausmacht - eine Auslegungspredigt, die die Menschen erreicht: Was der Prediger sagt, ist nicht seine bloße Meinung. Er verkündet das Wort Gottes, wie er es in der Bibel gefunden hat (die Textpredigt ist deshalb die Regel, die Themapredigt die Ausnahme). Eine gute Predigt ist immer eine Predigt des Evangeliums von Jesus Christus und fasst damit die zentrale Botschaft der Bibel ins Auge. Und ein guter Prediger kommuniziert immer kontextuell - er spricht so, dass er die Lebenswelt der Hörer trifft: Ihre Probleme, ihre Zweifel, ihre Fragen, ihre Sprache. Ein Buch, dass motiviert und hilft, vom Glauben ansteckend zu reden! Timothy Keller, Jahrgang 1950, ist in Pennsylvania geboren und aufgewachsen. 1989 gründete er zusammen mit seiner Frau Kathy die Redeemer Presbyterian Church in New York City. Heute kommen über 5.000 Menschen regelmäßig in die Sonntagsgottesdienste; die Gemeinde hat auch bei der Gründung von fast 200 neuen Gemeinden in aller Welt mitgeholfen. Timothy Keller hat u.a. auch Warum Gott?, Warum Gerechtigkeit?, Es ist nicht alles Gott, was glänzt, Jesus - seine Geschichte, unsere Geschichte und Ehe geschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783765574672
    Verlag: Brunnen Verlag Gießen
    Originaltitel: Preaching: Communicating Faith in an Age of Skepticism
    Größe: 376 kBytes
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Predigen

Einleitung

Drei Ebenen der Weitergabe des Wortes Gottes

Der australische Theologe Peter Adam schreibt, dass das, was wir gemeinhin "predigen" nennen (also die öffentliche Ansprache des Pastors oder Gastes vor der zum Gottesdienst versammelten Gemeinde), nur eine Spielart dessen ist, was die Bibel die "Verkündigung von Gottes Botschaft" nennt (Apostelgeschichte 6,2.4; ELB: "Dienst des Wortes"). 1

Am Pfingsttag zitierte der Apostel Petrus die Worte des Propheten Joel, dass Gott seinen Geist über alle Menschen ausgießen werde; "dann werden eure Söhne und eure Töchter prophetisch reden" (Apostelgeschichte 2,17). Gerhard Friedrich listet im Theologischen Wörterbuch zum Neuen Testament 33 Begriffe auf, die gewöhnlich mit "predigen" oder "verkündigen" übersetzt werden. 2 Adam merkt an, dass die mit diesen Wörtern beschriebenen Aktivitäten nicht alle als öffentliches Predigen bezeichnet werden können. 3 So heißt es in Apostelgeschichte 8,4-5, dass die aus Jerusalem geflohenen Christen überall, wo sie hinkamen, Jesus als Messias "verkündeten", was unmöglich bedeuten kann, dass jeder einzelne Gläubige Predigten vor versammelter Gemeinde hielt. Priscilla und Aquila zum Beispiel erklärten Apollos das Wort Gottes bei sich zu Hause (Apostelgeschichte 18,26).

Wir finden in der Bibel mindestens drei Arten der Verkündigung des Wortes Gottes. In Kolosser 3,16 sagt Paulus den Christen in Kolossä: "Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit" (LUT). Jeder Christ sollte fähig sein, andere Menschen in der biblischen Lehre sowohl zu unterweisen (griech. didaskalia ) als auch sie zu ermahnen (griech. noutheo; das Wort meint ein kräftiges, Leben veränderndes Beraten). Dies geschieht formlos in persönlichen Gesprächen (meist Einzelgesprächen). Dies ist die fundamentalste Art der Wortverkündigung; nennen wir sie die "Ebene 1".

Am formelleren Ende des Spektrums findet sich die Predigt, also die öffentliche Auslegung der Bibel vor der versammelten Gemeinde - die "Ebene 3". Die Apostelgeschichte gibt uns viele Beispiele für Predigten; die Prediger sind meist Petrus oder Paulus, aber es gibt auch eine Predigt des Stephanus, die eine Zusammenfassung seiner Lehre gewesen sein dürfte. Wir finden in der Apostelgeschichte so viele dieser öffentlichen Wortverkündigungen, dass man fast den Schluss ziehen könnte, dass aus der Perspektive des Lukas (des Autors der Apostelgeschichte) die Entwicklung der jungen Kirche und die Entwicklung der Predigt Hand in Hand gingen.

Doch es gibt noch so etwas wie eine Zwischenform der Wortverkündigung, die als "Ebene 2" zwischen dem persönlichen Gespräch im Alltag des Christen und der förmlichen Predigt liegt. In einem weniger bekannten Bibelabschnitt beschreibt der Apostel Petrus die Geistesgabe des "Redens im Auftrag Gottes":

Jeder soll den anderen mit der Gabe dienen, die er von Gott bekommen hat. Wenn ihr das tut, erweist ihr euch als gute Verwalter der Gnade, die Gott uns in so vielfältiger Weise schenkt. Redet jemand im Auftrag Gottes, dann soll er sich bewusst sein, dass es Gottes Worte sind, die er weitergibt. Übt jemand einen praktischen Dienst aus, soll er die Kraft in Anspruch nehmen, die Gott ihm dafür gibt. Jede einzelne Gabe soll mit der Hilfe von Jesus Christus so eingesetzt werden, dass Gott geehrt wird. (1. Petrus 4,10-11)

Petrus benutzt in diesem Abschnitt über die Geistesgaben zwei sehr allgemeine Ausdrücke. 4 Der erste ist das griechische Wort für "Reden": lalein . Im übrigen Neuen Testament bedeutet es mal das alltägliche Gespräch (Matthäus 12,36; Epheser 4,25; Jakobus 1,19), mal ein Predigen, wie bei Jesus (Matthäus 12,46 und 13,10) oder Paulus (2. Korinther 12,19). Was meint Petrus hier?

Wenn wir

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