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Die Göttermutter: Frigg und Nanna von Eilenstein, Harry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.02.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Die Göttermutter: Frigg und Nanna

Die Reihe Die achtzigbändige Reihe "Die Götter der Germanen" stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar. Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit. Daneben werden auch jeweils Möglichkeiten gezeigt, was eine solche alte Religion für die heutige Zeit bedeuten kann - schließlich ist eine Religion zu einem großen Teil stets der Versuch, die Welt und die Möglichkeiten der Menschen in ihr zu beschreiben. Das Buch Frigg ist die oberste Göttin, die Sonnenmutter, die Jenseitsgöttin und eine der vielen germanischen Erdgöttinnen. Am bekanntesten ist sie als die Mutter des Baldur, in dessen Mythe sie auch am aktivsten auftritt. Sie ist ursprünglich mit Freya identisch gewesen. Nanna ist die Frau des Baldur. Ihr Name, der "Mutter" bedeutet, zeigt, dass sie wie Frigg und Freya ursprünglich die Muttergöttin gewesen ist. Ich bin 1956 geboren und befasse mich nun seit 40 Jahren intensiv mit Magie, Religion, Meditation, Astrologie, Psychologie und verwandten Themen. Im Laufe der Zeit habe ich ca. 40 Bücher und ca. 50 Artikel für verschiedene Zeitschriften verfasst. Seit 2007 habe ich meine jahrzehntelange Nebentätigkeit ausgeweitet und bin nun hauptberuflich Lebensberater. Dies umfasst die eigentlichen Beratungen, aber auch das Deuten von Horoskopen, Heilungen, Rituale, Hilfe bei Spukhäusern u.ä. Problemen, Ausbildung in Meditation und Feng Shui und vieles mehr. Auf meiner Website www.HarryEilenstein.de finden Sie einen Teil meiner neueren Artikel und auch einen ausführlichen Lebenslauf.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 220
    Erscheinungsdatum: 15.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743132603
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 3604 kBytes
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Die Göttermutter: Frigg und Nanna

Frigg

I Frigg in der germanischen Überlieferung

Frigg ist als Frau des Göttervaters Odin die oberste Göttin der Germanen. Über ihre Mythen ist im Vergleich zu denen der Freya jedoch relativ wenig bekannt. Im Vergleich zu allen übrigen Göttinnen der Germanen sind die Überlieferungen zu Frigg und Freya jedoch mit großem Abstand am reichhaltigsten.
I 1. Der Name "Frigg"

Die Göttin, die in der isländischen Edda um 1220 n.Chr. "Frigg" genannt wird, erscheint in anderen Ländern und zu anderen Zeiten unter anderen Namensvarianten:
Der Name "Frigg" Name Ort Sprache Zeit Friggja Schweden schwedisch ab ca. 1200 n.Chr. Frigg Island altnordisch 1220 n.Chr. Frea Nord- und Mittelitalien langobardisch 790 n.Chr. Fri Großbritannien altsächsisch ab 750 n.Chr. Frîja Niederlande, Deutschland, Schweiz, Österreich althochdeutsch 750-1050 n.Chr. Fricka (?) Deutschland althochdeutsch 750-1050 n.Chr. Frig Großbritannien altenglisch 450-1150 n. Chr. Frijjo Niederlande, Deutschland, Schweiz, Österreich gemeingermanisch vor 750 n.Chr.
Das "gg" in "Frigg" hat sich aus dem "jj" in "Frijjo" entwickelt.

Der Gott Freyr, der der Bruder und Gatte der Freya ist, ist von dem Hamburger Bischof Adam von Bremen um 1075 n.Chr. "Fricco" genannt worden.

Ein Teil der "g"-Buchstaben ist in der germanischen Sprache während der 1. germanischen Lautverschiebung (400-100 v.Chr.) und ein anderer Teil während der 2. germanischen Lautverschiebung (650-800 n.Chr.) zu einem "k" geworden.

Da dieses "k" in dem Latein des Adam von Bremen als ein "c" geschrieben worden ist, muß dem "Fricco" ein "Friggo" vorausgegangen sein. Dieses "Friggo" hat sich entweder in der Zeit von 400-100 v.Chr. oder von 650-800 n.Chr. in ein "k" verwandelt.

Der Göttername "Friggo" ist eine Parallelbildung zu "Frigg". Sowohl "Friggo" als auch "Frigg" scheinen aus "Freya" bzw. "Freyr" entstanden zu sein.

Die erste Lautverschiebung fand 300-600 Jahre nach dem Beginn der Eroberung von Niedersachsen durch die Germanen statt, die vor dieser Zeit noch in Dänemark, Holstein, Südschweden und Südnorwegen wohnten.

Die zweite Lautverschiebung fand nach dem Ende der Völkerwanderungszeit (375-568 n.Chr.) statt.

Beide Lautverschiebungen sind also zumindestens zum Teil auch durch die Begegnung mit anderen Sprachen verursacht worden.
Die beiden germanischen Lautverschiebungen 1. Lautverschiebung
indogermanisch = germanisch
400-100 v. Chr. 2. Lautverschiebung
germanisch = Althochdeutsch
650-800 n. Chr. b = p p = ff = f
p = pf d = t t = ss = w
t = ts
t = d g = k k = ch
k = kch p = b b = p tabl

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