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Sprachenlernen leichtgemacht! Die Birkenbihl-Methode Fremdsprachen zu lernen von Birkenbihl, Vera F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.02.2015
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
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Sprachenlernen leichtgemacht!

Der Klassiker unter den Birkenbihl-Büchern Sprachenlernen muss weder schwierig noch zeitraubend sein und ist viel einfacher, als Sie bisher gedacht haben. Denn die Birkenbihl- Methode zum gehirn-gerechten Sprachenlernen zeigt einen Weg, den sogar Lernfaule gehen können: - Vokabelpauken ist verboten, bis zu 80 Prozent der Lernarbeit werden an das Unterbewusste delegiert. - Grammatik ist unnötig, wenn auch erlaubt. Mit dieser Anleitung der Coaching-Koryphäe Vera F. Birkenbihl kann jeder schnell und mühelos Fremdsprachen lernen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 10.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864157790
    Verlag: mvg Verlag
    Größe: 3712kBytes
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Sprachenlernen leichtgemacht!

2. Dekodieren erlaubt

Bereits als Schülerin war mir aufgefallen, daß die meisten SchülerInnen dazu neigen, zu dekodieren (das heißt jedes Wort "entschlüsseln" zu wollen) und die Lösung direkt bei dem Begriff einzutragen. Sie wissen, was "gut geht". Heute wissen wir, es entspricht der natürlichen Arbeitsweise des Gehirns, die Zielsprache wie einen Geheimcode zu sehen, der geknackt werden soll. Hinzu kommt das Wissen um den unglaublich wichtigen Neuro-Mechanismus der Abstraktion (s. MERKBLATT Nr. 11, Seite 203). Inzwischen haben sich neben Müttern (s. Seite 44f. sowie 171ff.), erwachsenen Autodidakten (s. Seite 46f.) auch SprachlehrerInnen zu Wort gemeldet (s. Seite 38ff.). Sie alle stehen stellvertretend für jene Lehrkräfte, Eltern und zahllose Lernende, die aufgrund der vielen Erfolgserlebnisse nie mehr zum alten Lernstil zurückkehren würden, der genaugenommen ein Pauk-Stil war (s. MERKBLATT Nr. 5, Seite 194f.). Deshalb ist es notwendig, uns mit der Frage zu befassen, was die Schule zum Dekodieren sagt.

Die Schule und das DEKODIEREN

Was mich immer wieder fasziniert, ist, wie oft Kinder und ältere Lernende bei ganz neuen Lernaufgaben intuitiv das richtige Verhalten ansteuern würden, wenn man sie gewähren ließe. Aber unser normales Schulsystem erlaubt Menschen keinesfalls, ihre eigenen Lern-Wege zu finden, sondern zwingt sie zu Pauk-Techniken, die nachweislich kaum Erfolgserlebnisse ermöglichen - und wenn, dann erst nach vielen Jahren. So zum Beispiel auch in China: 16 Jahre stures Pauken von rohen Fakten und auf einmal - oft über Nacht - ist es, als ob Nebelschleier sich öffneten, und die Paukenden werden mit Einsichten belohnt. Allerdings können sie diese nicht einordnen, weil sie sie nicht durch aktives Denken gewonnen haben. Und so klagen dann auch die Universitäts-Dozenten darüber, daß chinesische Studenten herumlaufen, als hätten sie ein "gelähmtes Gehirn". In den Eliteschulen hat man inzwischen begonnen, umzudenken. Aber noch immer beherrschen körperliche Züchtigung und das automatische Auswendiglernen die Szene. Jetzt werden Sie vielleicht sagen: "Ja, China ... was kann man von einem Land, das die Menschenrechte nicht achtet, schon anderes erwarten?" Tja, dann sollten wir einmal die Folter bewußt registrieren, die stattfindet, wenn wir den Geist unserer Kinder durch falsche Pauk-Methoden so "verkleistern", daß Schüler ab 12, 13 Jahren schon nicht mehr aus ihrer Pauk-Lethargie herauszuholen sind. Es gibt inzwischen zahlreiche Nachhilfe-Coachs, die immer wieder erzählen, wie schwer es ist, die Kids aus dem Pauk-Zustand zu befreien, der immer mehr an den Zustand von Behinderten erinnert. Nicht weil diese Kids behindert geboren worden wären, sondern weil man ihr Gehirn zunehmend lähmt.

Deshalb wird intuitiv richtiges Verhalten der Schüler - wenn es denn irgendwo einmal durchbricht (z.B. beim Dekodieren ) - von den meisten (Regel-)Schulen verboten. Und fragen wir uns, warum es nötig scheint, erfolgreiches Verhalten zu verbieten, dann findet sich keine Antwort. Interessant ist auch die Art und Weise, in der abgewehrt wird! Sie sollten einige der Stories hören, die (ehemalige) SchülerInnen in Seminaren erzählen (nachdem sie Ihre HEMMUNGEN endlich überwunden haben). Hier nur einige Beispiele. Schüler werden:

ANGESCHRIEN
AUSGELACHT
BESTRAFT (mit Verachtung/einer schlechten Note)
als DUMM hingestellt
GESCHIMPFT
GESCHLAGEN (z.B. mit einem Lineal auf die Finger)
für STUR erklärt ...etc.
Das hören Lehrkräfte natürlich nicht gern. Aber wenn wir versuchen, mit jenen, die diese hilfreiche Technik ablehnen, zu DISKUTIEREN, dann stellen wir schnell fest, daß ein vernünftiges Gespräch kaum möglich ist. Hauptargument: "Es ist schlechtes Deutsch." Natürlich! Das Ziel ist aber, Englisch zu lernen, nicht, gutes Deutsch zu produzieren. Das können wir im Deutsch-Un

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