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Tampen, Pütz und Wanten Seemannssprache von Bartz, Dietmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.09.2014
  • Verlag: Edition Erdmann in der marixverlag GmbH
eBook (ePUB)
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Tampen, Pütz und Wanten

'MAN LERNT DAS MATROSENLEBEN NICHT DURCH ÜBUNGEN IN EINER PFÜTZE.' FRANZ KAFKA Es ist überraschend, wie sehr die Seemannssprache längst vergangener Zeiten bis heute die deutsche Sprache prägt. Grund genug, ihr ein Wörterbuch zu widmen, das die Herkunft und ursprüngliche Bedeutung maritimer Begriffe erläutert. Vom 'Surfen' über den 'Smutje' und den 'Want' bis zum 'Ahoi!' versammelt dieses Buch mehr als 500 nautische Begriffe für alle von der See Faszinierten - und das ist kein 'Seemannsgarn'. Dietmar Bartz setzt sich in diesem etymologischen Wörterbuch mit der Bedeutung und dem Einfluss nautischer Termini auf die deutsche Alltagssprache auseinander und erläutert darüber hinaus Begriffe der modernen Nautik. Zahlreiche historische Abbildungen bereichern Bartz' detaillierte Ausführungen zu Ausdrücken aus historischer Seefahrt und gegenwärtigem Segelsport. Die hier vorliegende 3. erweiterte Auflage enthält zusätzlich den Essay 'Ahoi!'.

DIETMAR BARTZ, geb. 1957, war mehrere Jahre Chef vom Dienst der Meereszeitschrift 'mare', arbeitete für die 'taz', 'Wochenpost', 'Le Monde diplomatique', 'Vanity Fair' und 'Interview' und ist Autor von Nachschlagewerken und Atlanten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 23.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843804448
    Verlag: Edition Erdmann in der marixverlag GmbH
    Größe: 16243kBytes
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Tampen, Pütz und Wanten

Einleitung und Hinweise zur Benutzung

Lesbarkeit

Dieses Buch wendet sich an alle sprachinteressierten Seeleute und Landratten, Freizeit-skipper und Meeresfreunde. Es beruht auf wissenschaftlichen Arbeiten. Der Verständlichkeit zuliebe wurde weitgehend auf grammatische Fachbegriffe verzichtet.

In den etymologischen Fachbüchern ist es wegen der Platzersparnis üblich, die Sprachenbezeichnungen abzukürzen, etwa mit ndd., ndl., ndn. oder nwfr. Das hemmt den Lesefluss und erzwingt lästiges Nachschlagen, weil die Kürzel nicht standardisiert sind. Deswegen sind solche Abkürzungen hier weitgehend aufgelöst, etwa als niederdt., niederländ., neudän., neuwestfries. Wo keine Abgrenzung nötig war, ist auch die Bezeichnung "neu-" vor den lebenden Sprachen weggelassen.
Die Stichwörter

Die Wörterbucheinträge sind einheitlich gestaltet. Jeder Begriff wird zunächst knapp definiert. Dann wird seine sprachliche Herkunft zurück zu den Wurzeln verfolgt. Berücksichtigt sind auch die Wörter in den Nachbarsprachen und der Bedeutungswandel, dem viele Begriffe unterlagen. Generell blieben die unplausibelsten Deutungen zur Wortgeschichte unberücksichtigt. Aber wenn gut nachvollziehbare Differenzen auftraten, sind beide – oder drei, manchmal gar vier – Erklärungen berücksichtigt und vorsichtig bewertet.

Den Abschluss machen sorgfältig ausgesuchte historische Zitate, die das Stichwort im Originalton der letzten Jahrhunderte vorstellen. Viele sind der enormen Sammelfreude von Friedrich Kluge zu verdanken und nach dem Erstabdruck in seiner Seemannssprache jetzt wieder greifbar. Aber die Belegstellen sind auch aus dem Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm sowie aus vielen anderen alten und modernen Nachschlagewerken zusammengetragen. Die Übersetzungen aus dem Englischen, Niederländischen und Niederdeutschen sowie aus dem Alt- und Mittelhochdeutschen zielen weniger auf hochsprachliche Genauigkeit als auf die Wiedergabe möglichst vieler Begriffe aus dem zitierten Satz.
Aktualität und Quellenlage

Die meisten Angaben beruhen auf den deutschen und internationalen Standardwerken der Etymologie und den europäischen Großwörterbüchern, die restlichen überwiegend auf Beiträgen in Fachzeitschriften. Der Stand der Forschung ist so aktuell wie möglich dargestellt; viele Lieferungen neuer Nachschlagewerke konnten noch bis in dieses Jahr hinein berücksichtigt werden. Andererseits war eine knappe Darstellung geboten, die gelegentlich den "Mut zur Lücke" erforderte.

Gut ist zu erkennen, wie uneins sich manchmal die Fachleute sind. Deswegen ist es für einen einzelnen Autor auch ausgeschlossen, in allen Debatten Partei zu ergreifen. Dies gilt insbesondere für die vielen Differenzen zwischen den (westdeutschen) Bearbeitern des Etymologischen Wörterbuchs der deutschen Sprache , zuerst von Friedrich Kluge herausgegeben und in der 24. Auflage (2002) von Elmar Seebold bearbeitet, sowie den (ostdeutschen) Autoren um Wolfgang Pfeifer, die 1989 das Etymologische Wörterbuch des Deutschen vorgelegt haben; Pfeifer hat die 2. Auflage 1993 durchgesehen und ergänzt. Die Spuren beider Gruppen finden sich auch in der Neubearbeitung von Grimms Deutschem Wörterbuch , je nachdem, ob die Einträge von den Arbeitsstellen in Göttingen oder Berlin stammen. Vielleicht ist die gemeinsame Arbeit am "Grimm" auch der Grund, warum sich "Kluge" und "Pfeifer" kaum kritisch miteinander beschäftigt ha

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