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Das Tragische: Dichten als Denken Literarische Modellierungen eines 'pensiero tragico'.

  • Erscheinungsdatum: 23.06.2016
  • Verlag: Universitätsverlag Winter
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Das Tragische: Dichten als Denken

Die Philosophie des Tragischen löst aus der Tragödie einen Gedankenkern, dem Unabhängigkeit von seinem geschichtlichen und gattungstheoretischen Kontext zugesprochen wird. So verschiebt sich die widersprüchliche, paradoxale Essenz der Tragödie auf das breitere Gebiet des menschlichen Denkens und der Existenz. Nach Luigi Pareyson soll sich ein 'pensiero tragico' als Denken des Undenkbaren, der Paradoxien, des Widerspruchs entwickeln: ein 'dissos logos', der das ambivalente Wesen des Realen (unannehmbar und unausweichlich zugleich) nicht verleugnet und der somit in der Lage ist, die Urprobleme des Bösen und des Nichts zu konzipieren. An den Grenzen des Denkbaren wird diese tragische Widersprüchlichkeit vornehmlich durch die Kunst und das dichterische Wort zum Ausdruck gebracht. Nach theoretischen Einführungen von Remo Bodei, Claudio Ciancio und Sergio Givone untersuchen die Beiträge des Bandes diese Fähigkeit der Literatur in den verschiedensten Epochen, Kulturen und Gattungen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 181
    Erscheinungsdatum: 23.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783825376116
    Verlag: Universitätsverlag Winter
    Serie: Studia Romanica Bd.199
    Größe: 2525kBytes
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