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Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Chemie durch systematische Material Kosten und Wertflussanalysen von Steinbach, Adalbert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.12.2013
  • Verlag: Wiley-VCH
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Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Chemie durch systematische Material

Jedes chemische Unternehmen muss sich heute mit den Themen Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit auseinander setzen. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, sind optimierte Prozesse und Verfahren unverzichtbar. Dieses Buch erläutert praxisnah und durch zahlreiche Beispiele, wie man Ressourceneffizienz tatsächlich messen kann und schafft damit die Voraussetzung, chemische Verfahren konsequent zu optimieren. Das Buch bietet jedem Chemieingenieur und Verfahrenstechniker aber auch Manager und Betriebswirt wertvolle Informationen, die bisher nur schwer zugänglich waren.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 387
    Erscheinungsdatum: 30.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783527676088
    Verlag: Wiley-VCH
    Größe: 25177 kBytes
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Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Chemie durch systematische Material

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Grundlagen des Process Life Cycle Managements

Die vorliegende Monografie will zeigen, dass das Ziel möglichst hoher Ressourceneffizienz, aber auch die Ziele niedriger Umweltbelastung und Kosten durch ein chemiespezifisches Process Life Cycle Managementsystem schneller, leichter und sicherer erreicht werden können.

Gegenstand der Ausführungen der einzelnen Abschnitte dieses einführenden Kapitels sind einige überwiegend theoretische Grundlagen, deren Kenntnis zum Verständnis der nachfolgenden Kapitel erforderlich ist. Dabei geht es vor allem um Definitionen, Modelle sowie um die zu berücksichtigenden rechtlichen und faktischen Gegebenheiten.

Der hier verwendete Begriff "Managementsystem", beim Militär und z. T. auch in der Wissenschaft als "Führungssystem" bekannt, bezweckt das zielorientierte Führen einer Gemeinschaft wie z. B. eines Truppenverbandes, eines Unternehmens oder eines Vereins. Das System besteht aus drei Elementen (Teilsystemen), unter denen es vielfältige Wechselwirkungen gibt:

Aufbauorganisation ("Führungsorganisation")
Ablauforganisation ("Führungsvorgänge")
(Management-)Instrumente ("Informationssysteme")
Managementsysteme sind grundsätzlich Sache der Unternehmen, d. h. ihre Einführung und Unterhaltung steht in der Verantwortung der Unternehmensleitung. Diese Freiheit wird allerdings teilweise durch staatliche Gesetze eingeschränkt. Immer wenn der Gesetzgeber Missbrauch verhindern bzw. bestimmte Interessen(gruppen) schützen will, greift er ein und erlässt Gesetze z. B. zum Schutze der Gläubiger (seit 1884) oder der Aktionäre (seit 1965) in den Rechnungslegungsvorschriften des Aktiengesetzes [1]. Die rechtlichen Gegebenheiten sind somit bei den Managementsystemen zu berücksichtigen.

Ein wesentlicher Teil des Führens besteht im Fällen von Entscheidungen im Hinblick auf bestimmte Ziele. Infolgedessen muss jeder, der sich mit Managementsystemen beschäftigt, vor allem klarstellen, welche Typen von Entscheidungen gefällt und welche (Management-)Ziele dabei verfolgt werden.

Die nachfolgenden Abschnitte dieses einführenden Kapitels befassen sich schwerpunktmäßig mit

den Modellen der (Management-)Entscheidungen,
den anzustrebenden (Management-)Zielen,
den Gesetzen bezüglich Umweltmanagementsystemen,
dem Messen von Ressourceneffizienz und anderen Umweltschutzzielen,
dem neuen Konzept der "Nachhaltigen Chemie/Green Chemistry",
der Integration der Managementsysteme,
der Organisation des I nnovation C hain M anagements (ICM) und
einem System für P rocess L ife C ycle M anagement (PLCM). 2.1 Managemententscheidungen

Die Managemententscheidungen stehen stets im Mittelpunkt unserer Betrachtungen. Die Denkweise und Modelle der modernen "entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre" [2, 3] sind grundlegend für die Methoden, die in den nachfolgenden Kapiteln behandelt werden. Aus diesem Grunde wird hier die entscheidungsorientierte Denkweise kurz vorgestellt. Nach dieser steht der "Entscheidungsträger" einem "Entscheidungsfeld" gegenüber, das aus einem beeinflussbaren Teil ("Aktionsfeld") und einem nichtbeeinflussbaren Teil ("Umfeld"/ "Umwelt") besteht. Bei der Entscheidung wählt der Entscheidungsträger aus dem Aktionsfeld diejenige Aktion/Alternative aus, die im Hinblick auf seine Ziele "die besten oder nützlichsten Konsequenzen aufweist" [4]. Um die oft komplexen Entscheidungen der Praxis zu unt

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