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Akkus und Ladetechniken Das Praxisbuch für alle Akku-Typen, Ladegeräte und Ladeverfahren von Riegler, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2014
  • Verlag: Franzis
eBook (PDF)
19,99 €
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Akkus und Ladetechniken

Haben auch Sie sich schon einmal darüber geärgert, dass die Akkus Ihres Smartphones so schnell schlapp machen? Wird mit dem Akku sorglos umgegangen, segnet er nur allzu schnell das Zeitliche. Und das kann teuer werden. Holen Sie jetzt das Maximum aus Ihren Akkus heraus. Werden Sie zum Akku-Profi Von der Autobatterie über Solar-, Nickeloder Lithiumakkus - hier findet jeder Akku Hilfe! Auch wiederaufladbare Batterien oder Einweg-Alkalibatterien halten mithilfe dieses Buches länger durch. Ladegeräte und Ladeverfahren Dieses Praxisbuch vermittelt neben Basiswissen einen präzisen Überblick über Akku-Typen, Ladeverfahren, die Pflege und das Refreshen von Notebook- oder Smartphone-Akkus. Dieter Schulz hilft, wenn nichts mehr geht. Entscheiden Sie jetzt souverän, ob ein Ersatzakku angebracht oder eine Reparatur möglich ist. Halten Sie Ihre teuren Elektronik-Gadgets wie Smartphones oder Notebooks länger am Leben, indem Sie die darin verbauten Akkus pflegen und die richtigen Ladetechniken und -geräte verwenden. Jeder Tag, den Ihre Akkus länger halten, spart bares Geld! Aus dem Buch 'Akkus und Ladetechniken' Inhalt: Kurzschlüsse vermeiden Autobatterie Solarakkus Nickelakkus Lithiumakkus Wiederaufladbare Batterien Aufladen von Einweg-Alkalibatterien Akkuzellen und Akkublöcke Ladeverfahren Akkuladegeräte Notebookakkus Original- oder Nachbauakku? Alten Akkupack reparieren Smartphone- und Tablet-PC-Akkus refreshen

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 13.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783645252584
    Verlag: Franzis
    Serie: Elektronik
    Größe: 6281 kBytes
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Akkus und Ladetechniken

3 Autobatterie

Die klassische Autobatterie gibt es nicht mehr. Sie war ein typischer Bleiakku, bei dem sechs Zellen in Serie geschaltet wurden. Charakteristisch für sie war, dass man stets den Säurefüllstand und die Säuredichte kontrollieren musste. Wartungsfrei war dieser Akku also nicht. Dafür genügte eine Technologie für alle Anwendungen.

Inzwischen haben sich die Anforderungen an eine Autobatterie, genauer gesagt Starterbatterie, grundlegend geändert. Deshalb erstaunt es auch nicht, dass Starterbatterien für verschiedene Anwendungen entwickelt wurden. Für den Einsatz im Auto kommen heute mehrere Akkutypen infrage, so z. B. die Nasszelle, die Kalzium- oder die AGM-Batterie.

Bild 3.1: Autobatterien sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich.

Mit der in unserem Auto eingebauten Starterbatterie beschäftigen wir uns nur, wenn wir sie laden wollen oder Starthilfe leisten oder benötigen. Das setzt stets voraus, dass die Starterbatterie mit der des anderen Autos oder mit dem Ladegerät richtig verbunden wird. Um die Kabel für den Plus- und Minuspol richtig anzuschließen, muss man zunächst wissen, wo sie auf der Batterie zu finden sind. Eine einheitliche Norm gibt es nicht. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wo sich der Pluspol an der Autobatterie befinden kann. Es gilt also, bei jeder Starterbatterie nach entsprechenden Beschriftungen zu suchen, bevor mit dem Anschließen begonnen wird.

Bild 3.2: Es gibt bei Bleiakkus mehrere Möglichkeiten, wo sich der Pluspol befindet.

Bild 3.3: Häufig ist die Polbezeichnung bei Autobatterien im Gehäuse eingelassen. Hier ist der Minuspol des Akkus zu erkennen.

Bild 3.4: Bei neuen Autobatterien ist der Pluspol zusätzlich auch mit einer roten "Plus-Kappe" kenntlich gemacht.

3.1 Aufbau einer Starterbatterie

In einer typischen Starterbatterie dominieren die beiden Stoffe Blei und Schwefelsäure. Die wirksame Masse der positiven Elektrode besteht aus Bleioxid (PbO2). Es wird auf elektrochemischem Weg aus Blei (Pb), Bleiglätte (PbO) und Bleioxid (Pb3O4) hergestellt.

Bei Starterbatterien ist die positive Platte meist als Gitterplatte aus Hartblei ausgeführt. Es ist mit einer Paste aus Bleioxiden bestrichen, die durch Formation in Bleioxid PbO2 umgewandelt wurden.

Der wirksame Teil der negativen Platte besteht aus schwammigem Blei, auch Schwammblei genannt. Sie ist als Kasten- oder Gitterplatte aufgebaut.

In einer Bleiakkuzelle befinden sich mehrere positive und negative Platten, die jeweils abwechselnd angeordnet sind. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, sind zwischen ihnen isolierende Platten, die Separatoren, eingebaut. Sie sind aus gewelltem oder geripptem mikroporösen Gummi oder Kunststoff hergestellt.

Der Bleiakku ist mit verdünnter Schwefelsäure H2SO4 bis etwa 10 mm über die aktiven Platten aufgefüllt. Sie ist der Elektrolyt. Unverdünnte Schwefelsäure würde reines Blei in Bleisulfat umwandeln. Die Reaktion würde bei einer Säuredichte ab 1,3 g/cm3 einsetzen. Das in den Bleiakkus verwendete Bleisulfat wird von verdünnter Schwefelsäure jedoch nicht angegriffen.

Bild 3.5: Moderne Starterbatterien müssen heute umfassende Aufgaben erfüllen. (Quelle: Hella KGaA Hueck & Co.)

Bild 3.6: Zwischen den positiven und negativen Platten sind Isolationsschichten, sogenannte Separatoren, eingebaut. Sie verhindern Kurzschlüsse.

Während die Spannung des Bordnetzes beim Pkw 12 V beträgt, liegt sie beim Lkw bei 24 V. Das lässt vermuten, dass in einem Lastwagen ein spezieller Blei

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