text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

SPACE 2014 Das aktuelle Raumfahrtjahr mit Chronik 2013 von Reichl, Eugen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.01.2014
  • Verlag: Verein zur Förderung der Raumfahrt
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

SPACE 2014

SPACE2014 - Die spannende Welt der Raumfahrt. Die elfte Ausgabe des Raumfahrt-Klassikers. Powered Flight: Bransons Start ins All +++ Asteroiden: Gefahr aus dem All +++ China landet auf dem Mond +++ Private Raumfahrt schaltet in den nächsten Gang +++ Proton: Pfusch und Pannen +++Mercurys gefährlicher Beginn +++ Kosmos der Frauen X-20 +++ Dyna Soar: Amerikas erster Shuttle +++ Man nennt mich den Khan +++ Raumfahrtchronik +++ Statistik 2012 & Vorschau 2013 +++ und vieles mehr...

Eugen Reichl arbeitet als Raumfahrtexperte bei Astrium. Als Sachbuchautor (u.a. für den Motorbuchverlag und SPACE) hat er die Gabe, Raumfahrt pointiert, verständlich und spannend zu vermitteln. Auch im Radio (z.B. Bayern 2) ist er für Raumfahrtthemen ein gefragter Interviewpartner.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 295
    Erscheinungsdatum: 23.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944819020
    Verlag: Verein zur Förderung der Raumfahrt
    Größe: 17368 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

SPACE 2014

Einen Gang höher geschaltet

Launch Pad 39B einst. Hier mit der Raumfähre Discovery. NASA

Der einstige Stolz der NASA, die Space Shuttles Atlantis, Discovery und Endeavour stehen längst im Museum. Die ehemals vollen Parkplätze am Kennedy Space Center sind leer und verwaist. Die Startanlagen 39A und 39B, von denen aus die Raumfähren in den Orbit aufbrachen und von wo schon in den sechziger und siebziger Jahren die Apollo-Mondflüge und die Skylab-Missionen begannen, sind demontiert. Ihre mächtigen Startgerüste fielen dem Schneidbrenner zum Opfer und sind längst beim Schrotthändler gelandet. Bei der NASA und den Industrieunternehmen, die dafür sorgten, dass die Shuttles flugklar waren, wurden Zehntausende von Ingenieuren und Technikern entlassen.

Doch das Bild der Tristesse trügt. Bereits wenige Kilometer südlich dieser desperaten Ödnis sind in diesen Tagen Privatunternehmen dabei, die Lücken auf den Start- und Parkplätzen wieder zu schließen. Hier am Cape und bei den Raumfahrtfirmen überall in den Vereinigten Staaten haben die meisten der einstigen Shuttle-Techniker und Ingenieure inzwischen einen neuen Job gefunden. Und das liegt zu einem guten Teil an den Newcomern in der Weltraumszene, an Firmen wie SpaceX, Orbital Sciences, Sierra Nevada, Blue Origin, Virgin Galactic, Stratolaunch und anderen. Sie können die Leute gar nicht so schnell bekommen, wie sie gebraucht werden. Virgin Galactic veranstaltet dieser Tage eine "Job Fair", um an das dringend benötigte qualifizierte Personal für seine "Spaceship Company" zu kommen. Stratolaunch in Mojave stellt jeden ein, der dort anklopft, angefangen vom Bauarbeiter bis hin zum Spezialisten für Kohlefaser-Kompositstrukturen. SpaceX hat schon seit Jahren nie weniger als 300 Stellen offen. Auch Scaled Composites benötigt die ganze Bandbreite vom Testpiloten bis zum Kunststofftechniker. Bigelow, drüben in Las Vegas, vergrößert gerade seinen Parkplatz, damit auch all die neuen Mitarbeiter ihre Autos abstellen können. Boeing stellt ein, um seine CST 100 Raumkapsel flugklar zu bekommen und auch auf den Homepages von XCOR und Masten, die zu den Kleinen in der Szene der "Neuen Raumfahrt" gehören, leuchten einem sofort die Stellenanzeigen entgegen. Selbst Jeff Bezos' supergeheime Raumschiff-Manufaktur Blue Origin, deren Homepage nie preisgibt, was sich auf seinem ungeheuren Testgelände in Texas oder in seinen Fertigungshallen in Kent, südlich von Seattle tut, bringt auf Seite eins gleich mal seine "Hot Jobs" ins Gespräch.

Dann begann die Demontage. NASA

Alles landete beim Schrotthändler. NASA

So sieht die Startanlage 39B heute aus. NASA

Anzeige für die VIRGIN GALACTIC Job Fair. V IRGIN GALACTIC

Es ist kein Zweifel möglich. Die private Raumfahrt boomt. Viele der "Privatraumfahrer" sind derzeit mitten in einer kritischen Erprobungs- und Fertigungsphase. Wo noch vor wenigen Jahren Powerpoint-Präsentationen, Youtube-Trickfilmchen und bestenfalls bunt bemalte Sperrholz-Mockups vorherrschten, entsteht jetzt überall die "richtige" Weltraum-Hardware.

SpaceX, repräsentiert durch seinen Eigentümer, CEO und Ideengeber Elon Musk ist in dieser Szene eindeutig der Popstar. Das Unternehmen betreibt eine Öffentlichkeitsarbeit, die eine ganz eigene Mischung aus frisch, frech und geheimnisvoll ist. Dabei werden die sozialen Medien gekonnt eingesetzt. Elon Musk hat Fan-Blogs wie sonst nur Film- und Fußballstars und ist eine Ikone auf Twitter mit über einer Million Followern auf seinen verschiedenen Konten. Musk ist der Hoffnungsträger der Raumfahrtgemeinde, denen die insti

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen