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SPACE2012 Das aktuelle Raumfahrtjahr mit Chronik 2011 von Reichl, Eugen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.02.2015
  • Verlag: Verein zur Förderung der Raumfahrt
eBook (ePUB)
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SPACE2012

Sonja Rohde, eine Frau auf dem Weg in den Weltraum +++ 50 Jahre bemannte Raumfahrt: Gagarin, Wostok & Co. +++ Was folgt auf den Shuttle? +++ Suborbital: Die tollkühnen Männer in ihren rasselnden Raketen +++Megaraumfahrtjahr für China +++die Ära des Drachen! +++ Flug zu den Sternen: Mission Epsilon Eridani +++ Texus 49: Schlaflos in Schweden +++ Science-Fiction Wettbewerb +++ Raumfahrtchronik +++ Statistik 2010 & Vorschau 2011 +++ und vieles mehr... Die spannende Welt der Raumfahrt im einzigen Raumfahrtjahrbuch des deutschen Sprachraums. Nehmen Sie teil am großen Abenteuer unserer Zeit...

Eugen Reichl arbeitet als Raumfahrtexperte bei Astrium. Als Sachbuchautor (u.a. für den Motorbuchverlag und SPACE) hat er die Gabe, Raumfahrt pointiert, verständlich und spannend zu vermitteln. Auch im Radio (z.B. Bayern 2) ist er für Raumfahrtthemen ein gefragter Interviewpartner.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 332
    Erscheinungsdatum: 12.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944819099
    Verlag: Verein zur Förderung der Raumfahrt
    Größe: 95566 kBytes
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SPACE2012

Sonja Rohde und die "Sehnsucht nach dem
weiten unendlichen Meer"

"Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge zu verteilen und Arbeit zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten unendlichen Meer"

Antoine de Saint Exupery

Hagen, Nordrhein-Westfalen

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist urdeutsches Kernland. Seine Kulturgeschichte reicht soweit zurück, dass sich in jeder größeren Stadt der Region der Unterhalt eines paläontologischen Museums lohnt. Es galt über mehr als ein Jahrhundert als das "Land von Kohle und Stahl" und erwirtschaftet - im Gegensatz zu einer in Bayern ebenso weit verbreiteten wie irrigen Meinung - den höchsten Anteil aller Bundesländer zum deutschen Bruttosozialprodukt. Die Einwohner dieser Region neigen nicht zu Kapriolen. Der Westfale gilt als Hüter deutscher Tugenden und grundsolider Bodenständigkeit. Pioniere und Eroberer, Abenteurer und Himmelsstürmer findet man dort eher selten. Im Zentrum Nord-rhein-Westfalens liegt Hagen. Der Ort existiert seit über 1.200 Jahren, seit 265 Jahren hat er die Stadtrechte. 1848 wurde Hagen an das Bergisch-Märkische Eisenbahnnetz angeschlossen, erlebte während der Kaiserzeit 1871-1914 eine erste Blüte und war bekannt als Zentrum moderner Architektur. Walter Gropius, Peter Behrens und Henry van de Velde arbeiteten hier. 1928 überschritt die Einwohnerzahl die 100.000er-Marke. Hagen wurde Großstadt. Nach dem zweiten Weltkrieg, der Hagen wie alle großen Industriestädte des Westens schwer traf, ging es zunächst noch einmal für drei Jahrzehnte aufwärts. Im Jahre 1975 begrüßte die Stadt den 230.000. Einwohner. Doch dann machte Hagens größter Arbeitgeber zu, die Klöckner-Hütte in Haspe, und auch die Gussstahlwerke Wittmann mit ihren 2.000 Mitarbeitern mussten Insolvenz anmelden. Die Brauereien Bettermann und C.H. Andreas, beide mehr als 100 Jahre alte Traditionsunternehmen, machten dicht. Die Süßwarenhersteller Villosa und Grothe verließen die Stadt und die Brandt Zwiebackwerke auch. Die Menschen zogen weg aus Hagen. Seit 2005 stehen im Hagener Melderegister wieder weniger als 200.000 Namen. Tendenz: weiter fallend. Hagen wird heute außerhalb seines unmittelbaren Umfeldes vor allem wegen der Fernuniversität wahrgenommen. Wer länger nachdenkt, dem fällt möglicherweise auch die Justizvollzugsanstalt ein. Hagen kann - so jedenfalls ist der Eindruck aus einigem Abstand - frischen Wind, neue Ideen, neue Gesichter und den Mut zum Besonderen abseits der eingefahrenen Gleise gut gebrauchen. Und tatsächlich hat Hagen in Westfalen jemanden im Angebot, der genau diese Werte repräsentiert: Sonja Rohde.

Mojave, Kalifornien

Randa und Roderick Milliron
von Interorbital Systems

Interorbital

Von der Einwohnerzahl her ist Mojave im US-Bundesstaat Kalifornien ein Kuhdorf und man muss zugeben: Hagen steht selbst in Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs rein optisch deutlich besser da als die hässliche Flächensiedlung nördlich der Luftwaffenbasis Edwards. Durch Mojave führt zwar eine Bahnlinie, einen richtigen Bahnhof gibt es aber nicht. So etwas findet man erst wieder 80 Kilometer weiter westlich, in Bakersfield. Dabei entstand der Ort einst wegen der Eisenbahn. In Mojave gibt es auch keine paläontologische Sammlung sondern nur ein virtuelles Transportmuseum (Motto: From Mule teams to Space Dreams). Es gibt kein historisches Zentrum und kein Kunstquartier. Keine Jugendstilsiedlungen, keine Schlösser und keine Parks. Es wäre wahrscheinlich auch sinnlos, dort so etwas zu errichten, es würde sowieso niemand hingehen. Wer nach Mojave reist, sei es zum Arbeiten oder als Tourist, tut es weil dort die Zukunft der Raumfahrt beginnt. Wer zum ersten Mal hierher kommt, setzt sich ins Voyager-Restaur

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