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Zukunftsintelligenz statt Zukunftsangst: menschliche Antworten auf die digitale Revolution von Dettling, Daniel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.03.2020
  • Verlag: LangenMüller
eBook (ePUB)
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Zukunftsintelligenz

Digitalisierung, Demografie und Demokratie - die drei großen Herausforderungen unserer Zeit sorgen für immense Unsicherheit und Angst. Doch um optimistisch in die Zukunft blicken zu können, brauchen wir nicht Zukunftsangst, sondern etwas Neues: Zukunftsintelligenz! Der renommierte Trendforscher Daniel Dettling beschreibt die Veränderungen, die der digitale, demografische und demokratische Wandel mit sich bringt, und bietet Orientierungshilfen. Seine fundierte Analyse plädiert für einen neuen, positiven Blick auf die Digitalisierung und ihre wirtschaftlichen, politischen und sozialen Aspekte. Ein wichtiger Debattenbeitrag gegen die aktuellen Bedrohungsszenarien, mit überzeugenden Antworten für alle, die die Zukunft optimistisch gestalten wollen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 12.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783784483689
    Verlag: LangenMüller
    Größe: 891 kBytes
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Zukunftsintelligenz

Einleitung

Zukunftsintelligenz

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Immanuel Kant

Ist die Zukunft tot? Ohne den Glauben an eine bessere Zukunft können wir Menschen nicht überleben. Eine der Ursachen für den aktuell vorherrschenden Verlust an Visionen sind die Digitalisierung und ihr zerstörerischer Charakter. Der Unternehmer Elon Musk etwa hält Künstliche Intelligenz für gefährlicher als Atomwaffen. Was wird aus uns Menschen im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz? Werden wir zum Opfer oder zum Gestalter der Digitalisierung? Die Erzählung von der Überflüssigkeit des Menschen in der digitalen Welt gehört zu den meistzitierten unserer Zeit. Doch auf welchen Ängsten und Bildern basiert dieser Glaube? Und wie plausibel ist er überhaupt?

Mit der digitalen Revolution verbinden wir kein übergeordnetes Ziel, darum löst sie kaum Begeisterung aus. Wie jedes andere Großprojekt braucht auch die digitale Revolution mehr Leidenschaft und ein Ziel, das mobilisiert und begeistert. Dabei sind die Aussichten positiv: Wir können bei steigendem Wohlstand weniger arbeiten. Wir haben mehr Zeit für uns, unsere Familien und Freunde. Mehr Menschen haben Teil an Fortschritt und Wohlstand. Ähnlich wie die Erfindung des Buchdrucks vor knapp 550 Jahren bedeutet der digitale Wandel die historische Möglichkeit einer vernetzten Welt. Einer Welt, die Zuversicht, Verantwortung und Selbstwirksamkeit in den Fokus nimmt. Wir haben allen Grund zu Hoffnung und Zuversicht. Die weltweite Armut nimmt ab, mehr Menschen als je zuvor haben Zugang zu Bildung, Medizin und sauberem Wasser, die Demokratie ist auf dem Vormarsch, und es gibt weniger Gewalt, Terror und Kriege als früher. Wir stehen nicht am Ende der Geschichte, sondern am Beginn einer neuen Aufklärung und Renaissance. Wir befinden uns mitten in einer Phase des Wandels. Nach den Übertreibungen und Enttäuschungen der letzten Jahre geht es jetzt um die Verbindung von digitaler Technik und menschlicher Kultur. Es geht um Seele und Sinn. Wir Menschen sind soziale Verbindungswesen. Wir wollen gesehen und anerkannt werden und mit anderen in Beziehung stehen. In Zukunft geht es um ein neues Verhältnis von analog und digital. Gemeint ist eine Co-Evolution von physischer, materieller und informeller, ideeller Welt. Gestalten wir die Zukunft, statt uns als ihr Opfer zu betrachten!

Eine neue Aufklärung

Der große Philosoph der Aufklärung Immanuel Kant setzte seine Hoffnung auf die furchtlose Vernunft. Seine vier Leitfragen Was kann ich wissen? Was darf ich hoffen? Was soll ich tun? Was ist der Mensch? sind auch über 200 Jahre nach seinem Tod noch relevant. Die Digitalisierung läutet ein neues Zeitalter ein. Und mit ihr kann weltweit eine neue Epoche der Aufklärung beginnen.

Statt Wissen und Zuversicht vermehrt sich jedoch die Angst - eine neue "Angst 4.0", die Furcht vor Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI). Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger warnt in einem Aufsatz für das Magazin The Atlantic mit der Überschrift Das Ende der Aufklärung vor den Folgen der KI. Kissinger hält eine Welt für denkbar, die auf Maschinen basiert, von Daten und Algorithmen angetrieben wird und am Ende unregierbar ist von ethischen Normen: "Individuen werden zu Daten, und Daten werden beherrschend." 1 In Deutschland glaubt nicht einmal jeder Dritte an den Fortschritt, und zwei Drittel der Älteren empfinden Unbehagen angesichts der neuen technologischen Möglichkeiten. 2 Doch wer sich von Angst leiten lässt, erwartet von der Zukunft nur, dass sie schlechter wird, und vergräbt sich in Abweh

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